In dieser Woche kommt es in der Datingshow „Die Bachelors“ (RTL+) zu einer Entscheidung, die den Verlauf der Sendung verändert. Bereits in der vergangenen Folge hatte sich Sebastians (33) Gefühlschaos angedeutet: Er verteilte keine Rosen und ließ die verbliebenen Frauen im Ungewissen zurück. Schon da lag der Verdacht nahe, dass Nadja (28) der Grund für die ausbleibende Rosenvergabe sein könnte.
„Ich hab mir ein bisschen Gedanken gemacht nach der letzten Nacht der Rosen. Ich bin jetzt relativ klar in meiner Entscheidung“, erklärt Sebastian in der aktuellen Folge im Interview, bevor er die Villa der Kandidatinnen betritt. „Ob das jetzt für alle gut wird da drinnen, weiß ich nicht genau. Aber es ist die Entscheidung, hinter der ich stehen kann.“
Sebastian legt den Kandidatinnen schließlich offen, was in ihm vorgeht: „Ich habe auch nicht gedacht, dass bei mir so schnell Gefühle für Nadja entstehen können.“ Immer wieder hätten die Frauen ihn gefragt, ob er noch bereit sei, auch andere kennenzulernen – und immer habe er das bejaht. In der vergangenen Woche sei ihm jedoch klar geworden, dass seine Gefühle stärker seien, „als ich das auch wahrhaben wollte“, erklärt der Rosenkavalier. „Ich weiß, dass es echte Gefühle von mir sind. Es wäre nicht fair, euch gegenüber und nicht ehrlich mir selbst gegenüber, euch noch weiter kennenzulernen. Deswegen würde ich mich von euch verabschieden.“
Erleichterung und gemeinsame Zukunftspläne
Das restliche „Team Sebastian“, Katalina (24), Lia (25), Franzi (31) und Josi (32), nimmt die Entscheidung weitgehend gefasst auf. „Man hat sich das natürlich für sich selbst gewünscht, dass man diese Emotionen fühlen kann“, erklärt Katalina dem „Bachelor“. „Aber was viel schöner ist, dass man das als Außenstehender sieht, was möglich ist. Wir haben gemerkt, Gefühle können entstehen. Wie Nadja über dich redet, ihre Augen leuchten. Wenn du mit ihr bist, du lächelst. Es ist wundervoll. Wir alle wünschen uns irgendwann so was in unserem Leben.“
Auch Josi weiß: „Wir hätten da gar nicht mehr rankommen können.“ Franzi ärgert sich dagegen, dass Sebastian seine Entscheidung offenbar schon lange davor getroffen hatte. „Ich komme mir einfach so ein bisschen verarscht vor, weil meine Zeit ist sehr kostbar. Ich habe auch Stolz und habe zu Hause auch was zu tun.“
Nadja schwebt hingegen im Liebesglück: „Das ist das Schönste, was man als Frau als Bestätigung bekommen kann“, schwärmt die Stuttgarterin über Sebastians Entscheidung. „Es ist jetzt schon so ein inniges Verhältnis. Es fühlt sich so an, als wäre er eigentlich schon mein Freund.“ Zur gemeinsamen Zukunft sagt sie: „So wie es sich jetzt anfühlt, fühlt es sich richtig an. Dann würde einer Hochzeit auch nichts im Wege stehen irgendwann.“
Es sei eine „krasse Erleichterung“ gewesen, die Wahrheit auszusprechen, gibt Sebastian zu. „Ich würde schon sagen, dass ich auch ein bisschen verliebt bin, jetzt schon.“ Seiner Auserwählten versichert er: „Ich habe ein Kribbeln, wenn ich neben dir sitze. Das hatte ich noch nicht, dass mich eine Frau so ehrlich berühren kann.“

Die Schwiegermutter in spe und ein Dreamdate
Da es sich bei dem Düsseldorfer um eine Rosen-Reise im Schnelldurchlauf handelt, darf eine Begegnung nicht fehlen: Mama Sabine setzt sich mit ihm und Nadja in Kapstadt zusammen. Und auch da kann seine Auserwählte punkten. „Sie war so locker, so cool, so echt und authentisch. Wie sie mit der Situation umgegangen ist, hat mich krass beeindruckt“, gibt der Sportler zu. Sabine gibt auch ihren Segen: „Ich sehe euch beide und sehe, dass ihr verliebt seid, von daher brauche ich nicht viel wissen.“ Sie glaube, dass Nadja zu ihrem Sohn passe. „Ich möchte ihn glücklich sehen und das habe ich heute gesehen.“ Für die Turteltauben geht es nun auf ein Dreamdate nach Namibia.
Und wie geht es mit dem Zweiten in der Runde weiter? Bei der Rosenvergabe, die Tim (35) erstmals alleine und ohne Sebastian an seiner Seite bewältigen muss, wählt er Kim (32), Miri (28), Vivien (28), Natalie (29) und Chiara (33) als seine Top fünf. Nach einem Gruppendate und einem Kuss-Date mit Miri scheint sich der verbliebene „Bachelor“ seiner Sache noch nicht so sicher zu sein wie sein Kollege. „Es ist mit jeder Frau individuell schön. Ich mache jetzt genauso weiter wie vorher auch.“ Sebastian wünscht seinem nun Ex-WG-Buddy, dass er „genau das findet, was ich vielleicht auch schon gefunden habe“.
(jom/spot)
Bild: Sebastian (li.) muss sich von Tim verabschieden. / Quelle: RTL




