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Jutta Speidel wünscht sich „offeneren Umgang“ mit häuslicher Gewalt

Jutta Speidel wünscht sich „offeneren Umgang“ mit häuslicher Gewalt

Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt sich Jutta Speidel (68) mit ihrer Stiftung Horizont für traumatisierte Frauen und deren Kinder ein, die aus vielschichtigen Gründen ihr Zuhause verloren haben. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Organisation hat die Schauspielerin am Samstag (25. Juni) bei einer Pressekonferenz in einem der Horizont-Schutzhäuser in München Worte der Dankbarkeit gefunden. Doch sie schlug auch ernste Töne an: „Wir sind stolz auf das Erreichte, nun müssen wir weiterhin stark sein.“

Die Zahl der obdachlosen Frauen und Kinder steige weiter an. Speidels Appell: „Bitte schauen Sie nicht weg – unterstützen Sie unser Engagement.“ Die 68-Jährige wünscht sich vor allem in Bezug auf „Kindeswohlgefährdung und häuslicher Gewalt“ genaueres Hinsehen. „Es wird manchmal zu sehr pauschaliert und zugeordnet. Gerne könnte man das Thema häusliche Gewalt viel offener und kritischer in der Öffentlichkeit behandeln.“

Drittes Schutzhaus in Planung

Bei der Veranstaltung, bei der unter anderem auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (64) anwesend war, wurde zu guter Letzt die Planung eines dritten Horizont-Schutzhauses verkündet. Das Gebäude soll circa 2025 fertiggestellt werden.

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