„Herablassend“: Michael Douglas wehrt sich gegen „Nepo Babys“-Label

„Herablassend“: Michael Douglas wehrt sich gegen „Nepo Babys“-Label

Michael Douglas (82) will nicht, dass seine Kinder als „Nepo Babys“ bezeichnet werden. Der „Basic Instinct“-Star, der selbst als Sohn der Filmlegende Kirk Douglas (1916-2020) in Hollywood groß wurde, kritisierte den Begriff in einem Interview mit der „Sunday Times“ scharf. Die Bezeichnung „Nepo-Babys“ habe für ihn einen „herablassenden Unterton, den ich wirklich nicht leiden kann“.

Ihm fielen nur sehr wenige Menschen ein, die eine ähnliche Karriere hatten wie sein Vater und er, sagte der 82-Jährige. Kirk Douglas spielte vor seinem Tod im Jahr 2020 in mehr als 90 Filmen mit. Michael Douglas erhielt seinen ersten Oscar als Produzent von „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975), nachdem sein Vater ihm die Filmrechte übertragen hatte. 1988 gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller für „Wall Street“.

Kinder von Michael Douglas zieht es nach Hollywood

Michael Douglas hat drei Kinder: Sohn Cameron (47) aus der geschiedenen Ehe mit Diandra Luker (70) sowie Sohn Dylan (26) und Tochter Carys (23) mit Catherine Zeta-Jones (57). Alle drei haben eine Schauspielkarriere eingeschlagen. „In jeder anderen Branche helfen alle Mütter und Väter ihren Kindern“, sagte Michael Douglas der „Sunday Times“. In seiner Branche hingegen werde man dafür kritisiert, wenn man genauso sei.

Erst vor wenigen Wochen hatte auch seine Ehefrau Catherine Zeta-Jones den Nepo-Babys-Vorwurf als „schrecklich“ bezeichnet, als sie über die angehenden Schauspielkarrieren ihrer Kinder Dylan und Carys sprach. Die beiden hätten es sich nicht ausgesucht, in diese Welt hineingeboren zu werden. „Sie suchen ihren eigenen Weg im Leben“, sagte die 57-Jährige derselben Zeitung. „Aber sie lieben es, und sie machen ihre Sache gut. Sonst wären Michael und ich die Ersten, die sagen würden: ‚Weißt du was? Vielleicht ist ein Jurastudium doch eine gute Idee.'“

(hub/spot)

Bild: Michael Douglas mit Sohn Dylan und Tochter Carys bei einem gemeinsamen Auftritt. / Quelle: imago/PicturePerfect

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