Barbara Meier wird 40: So hat sich die „GNTM“-Siegerin neu erfunden

Barbara Meier wird 40: So hat sich die „GNTM“-Siegerin neu erfunden

Barbara Meier (40) wurde als Siegerin der zweiten Staffel von „Germany’s next Topmodel“ im Jahr 2007 bekannt und hat sich längst von der Castingshow emanzipiert. Inzwischen hat sie ihre Karriere auf mehrere Standbeine gestellt. Vor allem aber ist sie derzeit eines, wie sie immer wieder betont: Mutter. Und so gibt sie auf ihrem Instagram-Account und in Interviews auch immer wieder herrlich ehrliche Einblicke in ihren Alltag mit zwei kleinen Töchtern. Dabei zeigt sie sich bemerkenswert uneitel – und auch hinsichtlich ihrer neuen Alterszahl ganz entspannt.

Erst Model, dann auch Schauspielerin und Moderatorin

Bereits während der Ausstrahlung von „GNTM“ war klar: Die gebürtige Ambergerin ist anders als viele, die das Rampenlicht suchen. Mathematikstudentin und sehr schüchtern: Meier hob sich direkt ab von Heidi Klums oft eher schrillen oder schablonenmäßigen Kandidatinnen. Das lag vielleicht auch daran, dass sie ursprünglich gar nicht Model, sondern Programmiererin werden wollte und eher zufällig in das TV-Format geriet. Aus Interesse, wie es bei einer Fernsehproduktion wohl so zugehe, besuchte sie ein Casting in Regensburg und wurde sogleich von einem Modelscout zur Teilnahme überredet. Gegen rund 16.000 Bewerberinnen gewann sie die Staffel – und das ohne jegliche Modelvorerfahrung.

Nach ihrem Sieg folgten viele Jobs. Sie war in Magazinen wie „Vogue“ und „Marie Claire“, zierte mehr als 15 Titelseiten und stand gleich zweimal auf dem Cover der „Cosmopolitan“. Für diverse Marken warb sie als Werbegesicht. Auch auf den großen Laufstegen war sie präsent: In Berlin lief sie mehrfach bei der Fashion Week, dazu kamen Shows in New York, Los Angeles, Istanbul und Bangkok. Sie habe viel im Ausland gearbeitet, was hierzulande gar nicht so sehr wahrgenommen wurde, blickte sie kürzlich im Joyn-Podcast „FrühlingsgeBlümel“ zurück.

Wenig Zeit für Beauty-Routine

Dort betonte sie auch, dass sie froh ist, ihren Beruf in der Öffentlichkeit längst ausgeweitet zu haben: Als Schauspielerin und Moderatorin gehe es nicht so sehr um ihr Aussehen, sondern eher darum, was sie leistet und wie gut sie vorbereitet ist. Gerade angesichts der 40 führe das zu einer Entspannung. Während sie früher sehr stark auf ihr Aussehen und ihr Gewicht geachtet und sogar regelrecht „gehungert“ habe, stehe dies nun nicht mehr so stark in ihrem Fokus. Erst mit ihren Töchtern, die 2020 und 2022 zur Welt kamen, habe sie bei dem Thema eine gewisse Gelassenheit entwickelt. Im stressigen Mama-Alltag bleibe ihr auch nur wenig bis gar keine Zeit für eine Beauty-Routine und sie sei meist ungeschminkt unterwegs.

Auch als Schauspielerin startete Meier übrigens ohne Vorerfahrung. 2010 ergatterte sie beim Casting für den ProSieben-Thriller „Schreie der Vergessenen“ die Rolle eines gehörlosen Mediums. Um ihr Handwerk zu lernen, absolvierte sie danach eine Grundausbildung an der New York Film Academy und nahm Schauspielunterricht in Deutschland und den USA. Es folgten Auftritte in ZDF-Krimireihen und internationalen Produktionen, etwa im historischen Venedig-Drama „The Aspern Papers“ oder an der Seite von Famke Janssen in „Endless – Nachricht von Chris“. Zuletzt stand sie für Serien wie „Dahoam is Dahoam“, „Blutige Anfänger“ und „Crystal Wall“ vor der Kamera.

Sie wollte immer unabhängig sein

Auch im Show-Fernsehen versuchte sie sich. 2018 tanzte sie in der elften Staffel von „Let’s Dance“, schied mit Profi Sergiu Luca zunächst aus, kam als Ersatz für den verletzten Jimi Blue Ochsenknecht wieder und ergatterte am Ende den dritten Platz. 2023 kehrte sie ins Tanzshow-Universum zurück: als Gast-Jurorin in der österreichischen Version „Dancing Stars“.

Meier, die seit 2019 mit dem österreichischen Immobilienunternehmer Klemens Hallmann verheiratet ist und ihren Lebensmittelpunkt seit Jahren in Wien hat, engagiert sich neben ihrer Karriere auch als Charity-Botschafterin. Für ihre eigenen Töchter ist ihr wichtig, ihnen Unabhängigkeit vorzuleben. Sie wolle ihren Kindern zeigen, „dass man als Frau auch seine eigenen Sachen haben kann, eigene Freunde, ein eigenes berufliches Umfeld und trotzdem eine gute Partnerschaft haben kann. Das eine schließt das andere ja nicht aus“, erzählte sie einmal dem österreichischen „Kurier“.

Vor ihrem 40. Geburtstag beschäftigte sie übrigens eher die Frage, ob und wie man einen runden Geburtstag feiern müsse, als die Sorge nach zukünftigen Fältchen. Auch hierbei unterscheidet sie sich von vielen anderen Promis.

(ae/spot)

Bild: Barbara Meier zeigt sich nur noch bei ausgewählten Veranstaltungen wie hier im Juni 2026 am WorldChanger Foundation Day im bekannten österreichischen Hotel „Stanglwirt“. / Quelle: imago images/Michel Kaers

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