Der Anschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin löste tiefe Trauer und Bestürzung aus. Am Samstagabend fuhr ein Transporter im Tiergarten in eine Menschenmenge. Anschließend soll der Täter mit einer Stichwaffe auf die Menschen losgegangen sein. Eine Frau starb, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Prominente äußerten sich daraufhin in den sozialen Medien und bekundeten ihre Anteilnahme.
Entsetzen und Trauer bei Herbert Grönemeyer und Tokio Hotel
Herbert Grönemeyer (70) schrieb auf Instagram: „In stiller Anteilnahme und Trauer mit den Opfern und Betroffenen, deren Angehörigen und den Augenzeugen und in dumpfer Wut über den Anschlag auf dieses leuchtende, bunte, lebensbejahende Fest der Zusammengehörigkeit und Liebe.“ Der Sänger rief zum Inne- und Zusammenhalten auf. „Sehr traurig“, fügte er hinzu.
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Bill und Tom Kaulitz (36) sowie Gustav Schäfer (37) und Georg Listing (39) veröffentlichten als Tokio Hotel ein gemeinsames Statement. Sie zeigten sich „zutiefst erschüttert über die sinnlose Gewalttat“ beim CSD. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen, den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten LGBTQIA+-Community. Für uns steht der CSD für Liebe, Freiheit, Akzeptanz und das Recht, ohne Angst man selbst zu sein“, schrieben sie. Für diese Werte werde sich die Band immer einsetzen und stets hinter ihrer Community stehen. „Hass und Gewalt werden niemals stärker sein als Liebe, Mitgefühl und Solidarität“, ergänzte sie.
Sarah Connor und Jochen Schropp waren selbst beim CSD
Sarah Connor (46), die selbst beim CSD aufgetreten war, brachte in einem Instagram-Post ebenfalls ihre Wut und Trauer zum Ausdruck. „Ekelhaft und sinnlos diese Tat! Mein tiefes Mitgefühl den Opfern und Angehörigen und allen, die in unmittelbarer Nähe waren“, hieß es in ihrer Nachricht, die sie zu einer Regenbogenflagge teilte.
Auch Jochen Schropp (47) und Ricarda Hofmann, die das Hauptevent am Brandenburger Tor moderiert hatten, meldeten sich zu Wort. Schropp schrieb in seinem Beitrag: „Pride ist ein Protest. Es ist politisch. Und es steht für ein Versprechen: Wir werden uns nicht zurück in die Unsichtbarkeit drängen lassen. Wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Hofmann schrieb am Sonntag: „Seit gestern fühlt sich mein Herz schwer an.“ In Gedanken sei sie bei allen Betroffenen.
No Angels: „Fassungslos und traurig“
Jeanette Biedermann (46) bekundete ebenfalls ihre Anteilnahme und schrieb: „Ich bin unsagbar wütend und geschockt über diesen zutiefst niederträchtigen und grausamen Anschlag auf dieses bunte, freie und lebensfrohe Fest voller Liebe und Zusammengehörigkeit! Unendlich traurig!“ Sie hoffe, dass der Zusammenhalt wachse und die Liebe sowie die Vielfalt gestärkt werde.
Die No Angels bezeichneten sich nach dem Anschlag als „fassungslos und traurig“. Die Band wandte sich an die Pride- und LGBTQIA+-Community: „Wir stehen an eurer Seite. Für Liebe. Für Vielfalt. Für ein freies und sicheres Leben. Immer.“ Daneben trauerten auch Promis wie Sängerin Maite Kelly (46), Partyschlagersängerin Mia Julia (39) und der ehemalige „Prince Charming“ Nicolas Puschmann (35).
(paf/spot)
Bild: Tokio Hotel – Foto: Bill und Tom Kaulitz – und Herbert Grönemeyer (r.) haben sich zum Anschlag geäußert. / Quelle: [M] ddp / imago/Andreas Gora



