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Tierschutzorganisation PETA verleiht „Bauer sucht Frau“ Negativpreis

Tierschutzorganisation PETA verleiht „Bauer sucht Frau“ Negativpreis

Die Tierschutzorganisation PETA verleiht der RTL-Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ den Negativpreis „Speziesismus des Monats“. „In der letzten Staffel gab sich ‚Bauer sucht Frau‘ besonders divers. Doch wird die Diskriminierung von Tieren, die einzig zum menschlichen Nutzen gehalten werden, eiskalt wegignoriert“, begründet Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA die Entscheidung. „Denn in der Realität werden unseren qualgezüchteten Mitgeschöpfen in der Landwirtschaft meist bis zu ihrem Tod im Schlachthaus krankmachende Höchstleistungen abverlangt.“

Weiter kritisierte Kainz: „Streicheleinheiten, putzige Tiernamen und Verniedlichungen stehen im Widerspruch dazu, dass wahre tierische Interessen kaum ernst genommen werden“. Durch die Auszeichnung als „Speziesismus des Monats“ November hoffe man nun, „die Redaktion des Formats dazu zu bewegen, Tiere in der Show kritisch abzubilden“.

Der Negativpreis wurde erstmals im September vergeben

PETA zeichnet seit September 2022 monatlich Personen, Unternehmen oder Produkte, die sich als besonders speziesistisch und tierfeindlich gezeigt haben, mit dem Negativpreis „Speziesismus des Monats“ aus. Vor „Bauer sucht Frau“ waren ein Rewe-Markt in Dietenheim und Prinz Marcus von Anhalt (55) „ausgezeichnet“ worden.

Die 18. Staffel der beliebten Kuppelshow endete im November. Elf Bauern und eine Landwirtin traten an, um die große Liebe zu finden.

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