Stephen Baldwin wollte nicht Tom Cruise werden

Stephen Baldwin wollte nicht Tom Cruise werden

Die Baldwin-Brüder sind eine feste Größe in der US-Medienlandschaft. Der berühmteste Bruder dürfte Alec Baldwin (68) sein, der etwa aus Filmen und Serien wie „Jagd auf Roter Oktober“, „Pearl Harbor“ oder „30 Rock“ bekannt ist. Das liegt aber vielleicht auch mit daran, dass sein Bruder Stephen Baldwin (60) in den vergangenen Jahrzehnten nicht die große Karriere in der Traumfabrik angestrebt hat. Der Vater von Hailey Bieber (29) ist ebenso Schauspieler, hat sich aber laut eigener Angaben bewusst aus dem ganz großen Hollywood-Trubel zurückgezogen.

Mit einer Rolle in „Die üblichen Verdächtigen“ hatte Stephen Baldwin Mitte der 1990er die besten Voraussetzungen, ein echter Leinwandstar zu werden. „Ich hätte wohl den Weg einschlagen können, ein großer Star zu werden“, mutmaßt er im Gespräch mit dem US-Magazin „People“ rückblickend.

Das habe aber nicht seinem Wesen entsprochen. Er erläutert: „Ich wollte nicht Tom Cruise sein und an den Kinokassen 100 Millionen Dollar einspielen müssen.“ Er sei lieber „ein Trottel aus Massapequa“, lacht Baldwin. Das liege ihm vielmehr.

Der größte Fehler seiner Karriere?

Stephen Baldwin entschied sich danach dafür, an der Seite von Pauly Shore (58) in der klamaukigen Komödie „Bio-Dome“ mitzuspielen, die in Deutschland als „Bud & Doyle: Total bio. Garantiert schädlich“ erschienen ist. Alec habe ihn damals davor gewarnt, dass dieser Schritt nicht gut für die Karriere sein könnte. Selbst den womöglich größten Karrierefehler habe Alec darin gesehen.

Tatsächlich wurde es für Stephen Baldwin, der auch in den letzten Jahren noch vor den Kameras stand, ruhiger im Bereich großer Hollywood-Produktionen. Das sei aber nicht aufgrund irgendwelcher Flops so gewesen, sondern ganz bewusst, sagt er.

Der Schauspieler fand zum Glauben. „Ich habe 100 Filme gemacht, mehr Geld verdient, als ich mir je in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können, und ich bin mit der heißesten Frau verheiratet, die ich je in meinem Leben gesehen habe“, sagt Baldwin. Jesus sei sein Fels, seine Frau Kennya, mit der er seit 1990 verheiratet ist, sei sein Anker. Er fühle sich gesegnet und habe ein großartiges Leben. Dem Ruhm im Mainstream habe er schon lange abgeschworen.

(wue/spot)

Bild: Stephen Baldwin im Jahr 2024 in Los Angeles. / Quelle: imago images/ZUMA Press Wire/Crash

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