Prinz William will Obdachlosigkeit mit Technologie bekämpfen

Prinz William will Obdachlosigkeit mit Technologie bekämpfen

Prinz William (43) möchte die Möglichkeiten moderner Technologien nutzen, um Obdachlosigkeit künftig früher zu erkennen und zu verhindern. Bei der Eröffnung der diesjährigen London Tech Week appellierte der britische Thronfolger am Mittwoch an die Technologiebranche, ihr Know-how bei der Auswertung von Daten stärker für gesellschaftliche Herausforderungen einzusetzen.

Im Vereinigten Königreich sind laut „Sky News“ mehr als 430.000 Menschen von Obdachlosigkeit bedroht. Für William steht fest: „Obdachlosigkeit passiert selten ohne Vorwarnung.“ Vielmehr gebe es oft frühzeitige Anzeichen, die mithilfe moderner Technologien erkannt werden könnten. „Je früher man ein Problem angeht, desto besser“, erklärte der Prinz vor Vertretern der Tech-Branche.

Neues Projekt soll Risiken frühzeitig erkennen

Mit seinem Engagement führt Prinz William ein Anliegen fort, das bereits seiner Mutter, der verstorbenen Prinzessin Diana (1961-1997), besonders am Herzen lag. Seit Jahren setzt er sich für einen neuen Umgang mit Obdachlosigkeit ein, unter anderem mit seinem 2023 gestarteten Programm „Homewards“.

Im Rahmen dessen kündigte William nun die Gründung des sogenannten „Homelessness Data Lab“ an. Ziel des Projekts ist es, mithilfe von Datenanalysen Menschen zu identifizieren, die Gefahr laufen, ihre Wohnung zu verlieren – und ihnen Unterstützung anzubieten, bevor eine Notlage entsteht.

Dabei sollen Methoden zum Einsatz kommen, die Unternehmen bereits seit Jahren verwenden, um Kundenverhalten vorherzusagen oder Risiken zu erkennen. „Viele Ihrer Kunden nutzen Banking-Apps oder ihre Smartphones. Ich glaube nicht, dass Ihnen bewusst ist, wie hilfreich diese Daten sein können, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen“, sagte William.

Das Projekt soll laut den Verantwortlichen „ethisch und verantwortungsvoll“ mit Daten umgehen. Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom Softwareunternehmen Salesforce sowie der britischen Immobilien-Wohltätigkeitsorganisation LandAid. Zudem beteiligen sich weitere große Unternehmen an dem Vorhaben, darunter Accenture, VodafoneThree, Bloomberg und NatWest. Gemeinsam wollen sie prüfen, wie Technologien aus der Wirtschaft dazu beitragen können, Obdachlosigkeit langfristig zu verhindern.

Auch Königin Camilla engagiert sich

Dass das Thema Obdachlosigkeit erstmals auf der Agenda der London Tech Week steht, gilt als wichtiger Schritt. Parallel zu Williams Auftritt wird Königin Camilla (78) einen Besuch bei einer Unterkunft der Wohltätigkeitsorganisation St. Mungo’s absolvieren. Die Einrichtung unterstützt Menschen ohne festen Wohnsitz. Dort wird die Königin Bewohner und Mitarbeiter treffen, die an einem Leseprogramm ihrer Initiative „The Queen’s Reading Room“ teilnehmen.

(ncz/spot)

Bild: Prinz William bei der London Tech Week. / Quelle: imago images/Aaron Chown/PA ROTA – B68/Avalon

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Im Vereinigten Königreich sind laut „Sky News“ mehr als 430.000 Menschen von Obdachlosigkeit bedroht. Für William steht fest: „Obdachlosigkeit passiert selten ohne Vorwarnung.“ Vielmehr gebe es oft frühzeitige Anzeichen, die mithilfe moderner Technologien erkannt werden könnten. „Je früher man ein Problem angeht, desto besser“, erklärte der Prinz vor Vertretern der Tech-Branche.

Neues Projekt soll Risiken frühzeitig erkennen

Mit seinem Engagement führt Prinz William ein Anliegen fort, das bereits seiner Mutter, der verstorbenen Prinzessin Diana (1961-1997), besonders am Herzen lag. Seit Jahren setzt er sich für einen neuen Umgang mit Obdachlosigkeit ein, unter anderem mit seinem 2023 gestarteten Programm „Homewards“.

Im Rahmen dessen kündigte William nun die Gründung des sogenannten „Homelessness Data Lab“ an. Ziel des Projekts ist es, mithilfe von Datenanalysen Menschen zu identifizieren, die Gefahr laufen, ihre Wohnung zu verlieren – und ihnen Unterstützung anzubieten, bevor eine Notlage entsteht.

Dabei sollen Methoden zum Einsatz kommen, die Unternehmen bereits seit Jahren verwenden, um Kundenverhalten vorherzusagen oder Risiken zu erkennen. „Viele Ihrer Kunden nutzen Banking-Apps oder ihre Smartphones. Ich glaube nicht, dass Ihnen bewusst ist, wie hilfreich diese Daten sein können, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen“, sagte William.

Das Projekt soll laut den Verantwortlichen „ethisch und verantwortungsvoll“ mit Daten umgehen. Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom Softwareunternehmen Salesforce sowie der britischen Immobilien-Wohltätigkeitsorganisation LandAid. Zudem beteiligen sich weitere große Unternehmen an dem Vorhaben, darunter Accenture, VodafoneThree, Bloomberg und NatWest. Gemeinsam wollen sie prüfen, wie Technologien aus der Wirtschaft dazu beitragen können, Obdachlosigkeit langfristig zu verhindern.

Auch Königin Camilla engagiert sich

Dass das Thema Obdachlosigkeit erstmals auf der Agenda der London Tech Week steht, gilt als wichtiger Schritt. Parallel zu Williams Auftritt wird Königin Camilla (78) einen Besuch bei einer Unterkunft der Wohltätigkeitsorganisation St. Mungo’s absolvieren. Die Einrichtung unterstützt Menschen ohne festen Wohnsitz. Dort wird die Königin Bewohner und Mitarbeiter treffen, die an einem Leseprogramm ihrer Initiative „The Queen’s Reading Room“ teilnehmen.

(ncz/spot)

Bild: Prinz William bei der London Tech Week. / Quelle: imago images/Aaron Chown/PA ROTA – B68/Avalon