Marius Borg Høiby (29) sucht offenbar einen Job. Der Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit (53) lebt derzeit mit elektronischer Fußfessel auf dem royalen Anwesen Skaugum und will die Zeit laut Medienberichten nutzen, um Arbeit zu finden. Høiby hatte zuvor einer Verlängerung der Untersuchungshaft um vier Wochen zugestimmt.
„Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und möchte diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu erhalten“, erklärte einer von Høibys Anwälten laut der norwegischen Zeitung „Nettavisen“. Die derzeit geltenden Auflagen würden eine Arbeitsaufnahme grundsätzlich ermöglichen.
Bereits zuvor hatte Høiby trotz seiner Untersuchungshaft eine Sondergenehmigung erhalten. Anlässlich der Beisetzung von König Harald (1937-2026) durfte er an den Trauerfeierlichkeiten teilnehmen. Am 9. September war er zunächst bei der Trauerfeier im Osloer Dom und anschließend auch bei der privaten Zeremonie in der Schlosskirche auf der Festung Akershus dabei, wo Harald beigesetzt wurde.
Marius Borg Høiby hat ein neues Anwaltsteam
Derzeit bereitet sich der 29-Jährige auf seinen Berufungsprozess vor. Die Verhandlung steht im kommenden Jahr an. Ende September wurde bekannt, dass Marius Borg Høiby dafür seinen Rechtsbeistand ausgetauscht hat. Die Rechtsanwälte Alexander Greaker und Daniel Storrvik übernehmen nun die Verteidigung des 29-Jährigen.
Høiby war im Juni wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt und weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen die Verurteilung wegen der beiden Vergewaltigungen sowie der Misshandlung seiner Ex-Partnerin hatte er Berufung eingelegt. Der Prozess vor dem Berufungsgericht Borgarting soll am 9. Februar 2027 beginnen. 16 Tage sind für die Verhandlung angesetzt.
Marius Borg Høiby ist kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses. Königin Mette-Marit brachte ihn mit in die Ehe mit dem heutigen König Haakon (53). Der 29-Jährige wuchs ab dem Schulalter mit seinen beiden Halbgeschwistern, Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20), bei Haakon und seiner Mutter auf Skaugum auf.
(hub/spot)
Bild: Anfang 2027 steht Marius Borg Høiby wieder vor Gericht. Vorher will er sich einen Job suchen. / Quelle: imago images/PPE






