Mehrfach wurden zu Lebzeiten von Michael Jackson (1958-2009) und auch danach Vorwürfe wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch gegen den King of Pop erhoben – zuletzt etwa in einer neuen Klage, die Anfang des Jahres von vier Geschwistern eingereicht wurde. Eine vierteilige Dokumentation, die ab sofort im ZDF-Streamingportal zu sehen ist, widmet sich einem Prozess aus den 2000ern, in dem Jackson freigesprochen wurde.
Von den Anschuldigungen bis zum Freispruch
Die Doku von Gillian Pachter trägt den Titel „Michael Jackson – Der Jahrhundert-Prozess“. Sie stützt sich laut einer Pressemitteilung auf Gespräche mit Insidern, unveröffentlichte Tonaufnahmen sowie neues Filmmaterial. In der ersten Folge „King of Pop“ geht es unter anderem darum, wie es überhaupt zu dem Prozess gekommen ist.
In den weiteren Folgen „Was geschah in Neverland“, „Unter Anklage“ und „Vor Gericht“ werden etwa der erste Gerichtstermin im Jahr 2005, der Freispruch und auch frühere Vorwürfe thematisiert. Im TV wird die Dokumentation ebenfalls zu sehen sein. Am 12. Mai zeigt ZDFinfo alle vier Folgen ab 01:15 Uhr.
Die Anschuldigungen gegen den verstorbenen King of Pop haben zuletzt erneut im Rahmen der Veröffentlichung des neuen Biopics „Michael“ von Regisseur Antoine Fuqua (60) viel Beachtung gefunden. Die Klage aus diesem Jahr wurde von vier Geschwistern der Cascio-Familie, die sich einst als „zweite Familie“ des verstorbenen Weltstars zeigte, eingereicht.
Sowohl der Sänger als auch seine spätere Nachlassverwaltung haben sämtliche Vorwürfe stets bestritten. Marty Singer, Anwalt des Jackson-Nachlasses, erklärte über die neue Klage laut „New York Times“, dass es sich um einen „verzweifelten Versuch, an Geld zu kommen“ handle.
(wue/spot)
Bild: Michael Jackson mit Bodyguards und Anwälten vor dem Gerichtsgebäude. / Quelle: ZDF/AP/Aaron Lambert




