Die Saison für die königliche Yacht „Norge“ ist vorbei. Wie es die Tradition vorschreibt, wurde dies mit einem besonderen Auftritt zelebriert: König Haakon VIII. (53) ging zum letzten Mal in diesem Jahr an Bord, inspizierte das Schiff und dankte der Besatzung für die Saison, wie das norwegische Königshaus mitteilte. Haakons Mutter, Königin Sonja (89), war ebenfalls bei der Zeremonie an Bord anwesend.
Haakon erinnerte bei seinem Besuch des Schiffes auch an seinen verstorbenen Vater Harald V. (1937-2026). Als er sich an die Besatzung richtete, sagte der 53-Jährige: „Das war ein ganz besonderer Dienst. Es war der letzte Sommer, in dem König Harald an Bord des Königlichen Schiffes war. Er mochte das Schiff sehr – hier an Bord zu sein – und schätzte natürlich die Besatzung an Bord und die Arbeit, die sie leistet.“ Die letzte offizielle Reise, für die Harald das Schiff nutzte, war die Bezirksreise nach Vestland im Mai.
Das Schiff war König Haakon VII. (1872-1957) nach einer landesweiten Spendenaktion im Jahr 1947 als Geschenk des norwegischen Volkes überreicht worden. Es ist Eigentum des Königs, wird jedoch von der Marine betrieben.
Schwere Zeit für die norwegische Königsfamilie
Bei dem Auftritt auf dem Schiff wurden Haakon und Sonja auch gefragt, wie es ihnen geht, berichtet „Nettavisen“. „Den Umständen entsprechend geht es uns gut“, antwortete der König laut der Zeitung. In Norwegen waren die vergangenen Wochen von Trauer geprägt.
Am 28. August verstarb König Harald. Seine Schwester, Prinzessin Astrid (1932-2026), war nur zwei Tage nach dem Staatsbegräbnis des Monarchen, das am 9. September stattfand, gestorben. Sie ist am 23. September beigesetzt worden. König Haakon hat zusammen mit ihren Kindern persönlich den Sarg seiner verstorbenen Tante aus der Ris-Kirche in Oslo getragen. Zu den weiteren Trauergästen gehörten Königin Mette-Marit (53), Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22), Königin Sonja und Prinzessin Märtha Louise (55) mit ihrer Familie.
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Bild: König Haakon hat in den vergangenen Wochen seinen Vater und seine Tante verloren. / Quelle: imago/PPE





