König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) reisen im Herbst in die Karibik. Das teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit. Vorgesehen ist die Tour vom 27. Oktober bis zum 4. November.
Wichtigster Termin ist das Gipfeltreffen der Commonwealth-Regierungschefs in Antigua und Barbuda. Dorthin fliegt das Königspaar gemeinsam. Die Bahamas und Guyana, wo die 60 Jahre der bilateralen Beziehungen gefeiert werden sollen, stehen nach Angaben des Palasts allein im Programm des Monarchen. Die Reise solle „die Gemeinschaften, Kulturen und die Natur innerhalb der Commonwealth-Familie feiern“, heißt es in der Mitteilung des Palasts.
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Besuch von Barbados liegt fünf Jahre zurück
Für Charles ist es die erste Visite in der Karibik seit 2021. Damals war er noch Prince of Wales und reiste nach Barbados, um an den Feierlichkeiten zum Übergang des Inselstaats zur Republik teilzunehmen. Queen Elizabeth II. war damit nicht länger Staatsoberhaupt; an ihre Stelle trat die erste Präsidentin des Landes, Sandra Mason.
In seiner Rede sprach der heutige König damals ein heikles Kapitel an: die Sklaverei, deren „abscheuliche Gräuel“ die Insel erlitten habe.
Antigua und Barbuda hatte er bereits 2017 besucht, kurz nachdem die Hurrikane „Irma“ und „Maria“ auf dem Inselstaat schwere Verwüstungen angerichtet hatten. Guyana stand im Jahr 2000 auf seinem Reiseplan, die Bahamas sogar schon 1973.
Mit dem Herbsttermin kehrt der König damit an Orte zurück, die zum Teil jahrzehntelang nicht mehr in seinem offiziellen Reiseprogramm aufgetaucht sind.
Im Mai flog Charles bereits über den Atlantik
Es ist nicht die erste Fernreise des Monarchen in diesem Jahr. Im Mai besuchte er Bermuda, wo er ebenfalls Staatsoberhaupt ist. Es war laut BBC sein erster Besuch als König in einem britischen Überseegebiet.
Vorausgegangen war dieser Visite ein Staatsbesuch in den USA. Ende Oktober folgt nun der neuntägige Aufenthalt in der Karibik.
(jom/spot)
Bild: König Charles und Königin Camilla begeben sich Ende Oktober auf Reisen. / Quelle: Imago images/Spotlight Royal / James Whatling



