Lenzkirch, 17.04.2026 (lifePR) – Gestern fiel am Brandenburger Tor der Startschuss für den Kinder-Lebens-Lauf 2026, Deutschlands größte Inklusionskampagne. Gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern aus Politik und Zivilgesellschaft schickt der Bundesverband Kinderhospiz e. V. die Engels-Fackel auf ihre Reise durch Deutschland und erstmals auch durch mehrere europäische Länder.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender. Dem Auftakt ging ein Startevent im AXICA Berlin am Brandenburger Tor voraus. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, sowie der Aktivist Raúl Krauthausen. Durch das Programm führte Moderatorin Jess Schöne.
„Wir als Gesellschaft müssen lernen, mit den Themen Krankheit und Tod, die nun einmal zum Leben dazu gehören, umzugehen. Wir müssen offener darüber sprechen! Nur so können wir Berührungsängste abbauen und die gesellschaftliche Teilhabe der betroffenen Familien stärken.
Wir müssen gemeinsam laut und stark für Sichtbarkeit und Teilhabe der betroffenen Familien sein. Familien mit Kindern mit lebensverkürzender Erkrankung brauchen Anerkennung, Unterstützung und unsere volle Solidarität.
Und wir müssen Räume schaffen für Begegnung. Denn nur Begegnung und Austausch von betroffenen Familien mit anderen schaffen Verständnis und können echte Veränderung bewirken“, betont Elke Büdenbender in ihrem Grußwort.
Im Gespräch beim Startevent unterstreicht auch Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wie wichtig die Sichtbarkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie deren Eltern und Geschwister ist.
„Nur, wenn die Bedarfe von jungen Menschen mit lebensverkürzenden Krankheiten sichtbar sind, kann gesellschaftliche Teilhabe gelingen. Die voraussichtliche Länge oder Kürze eines Lebens schränkt das Recht auf Teilhabe nicht ein!“
Für die jungen Gäste sorgte eine Lesung von Raúl Krauthausen und Adina Hermann aus ihrem gemeinsamen Kinderbuch für besondere Momente. Außerdem trat Sängerin Ela Querfeld gemeinsam mit der Grünen Bande auf, der Jugendinitiative des Bundesverband Kinderhospiz. Die Jugendlichen präsentierten einen Song, den sie im vergangenen Jahr selbst mit der bekannten Sängerin geschrieben haben.
Als Hauptsponsor unterstützt Porsche den Kinder-Lebens-Lauf 2026 bereits zum dritten Mal und trägt maßgeblich dazu bei, die bundesweite Kampagne sichtbar zu machen und umzusetzen. “Die Kinderhospizarbeit findet überwiegend im Verborgenen statt. Mit unserem Engagement beim ‚Kinder-Lebens-Lauf‘ möchten wir Kinderhospizarbeit sichtbarer machen und das öffentliche Verständnis stärken”, erläutert Veronica Sapena-Mas, Leiterin Förderprojekte der Porsche AG.
„Der Kinder-Lebens-Lauf zeigt, wie viele Menschen, Unternehmen und Institutionen sich für Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen einsetzen. Dieses starke Netzwerk macht Mut und gibt betroffenen Familien eine Stimme in der Öffentlichkeit“, sagt Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e.V.
Am Brandenburger Tor ist die Engels-Fackel schließlich auf ihre tausende Kilometer lange Reise geschickt worden. Sie wird nun von Station zu Station weitergetragen, als sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion, das Berührungsängste abbaut, die Gemeinschaft stärkt und betroffene Familien in die Mitte der Gesellschaft rückt.
In den kommenden Tagen ist die Fackel zunächst in Berlin und Brandenburg unterwegs, bevor sie ihre Deutschlandreise antritt. 2026 führt der Kinder-Lebens-Lauf erstmals auch durch Österreich, die Schweiz und Luxemburg.
