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Jana Ina Zarrella: „Weihnachtsbaum steht schon seit Anfang Dezember“

Jana Ina Zarrella: „Weihnachtsbaum steht schon seit Anfang Dezember“

Bei Jana Ina Zarrella (46) ist das Weihnachtsfieber längst ausgebrochen. „Unser Weihnachtsbaum steht schon seit Anfang Dezember im Wohnzimmer“, verrät die Moderatorin am Rande des Besuchs einer Tiertafel. Die 46-Jährige engagiert sich als Botschafterin der „Tierisch engagiert“-Initiative seit vielen Jahren für den Tierschutz.

Haben Sie ihr Zuhause bereits weihnachtlich dekoriert?

Jana Ina Zarrella: Ja, wir Brasilianer fangen mit der Dekoration immer früh an. Ich möchte schon am 1. Advent Weihnachtsstimmung zu Hause haben, deswegen hole ich alles sehr früh aus der Garage, um zu dekorieren. Sogar unser Weihnachtsbaum steht schon seit Anfang Dezember im Wohnzimmer.

Wie feiern Sie in diesem Jahr?

Zarrella: Meine Mama kommt nach Deutschland und wir feiern alle bei uns. Unsere Familien kommen zusammen und wir feiern den Heiligabend. Wir beten, essen, singen und machen Geschenke auf. Ich liebe es, wenn alle zusammen sind und das Haus voll ist. Das erinnert mich an meine Kindheit, als all meine Cousins und Cousinen da waren und wir zusammen gefeiert haben – ich habe Weihnachten deswegen schon immer geliebt.

Was darf Weihnachten für Sie nicht fehlen?

Zarrella: Weihnachten ist ein Familienfest und deswegen würde es für mich niemals infrage kommen, ohne meine Familie zu feiern. Wir lieben es alle zusammen zu sein, es gibt nichts Schöneres.

In der Weihnachtszeit rückt der Charity-Gedanke wieder stärker in den Fokus. Sie besuchen in Düsseldorf eine Tiertafel, die gerade einen enormen Ansturm zu bewältigen hat …

Zarrella: Das stimmt. Wirtschaftskrise, Inflation: Wir alle spüren das aktuell in unserem Geldbeutel, und natürlich wirkt sich das auch auf die Tiertafeln in ganz Deutschland aus. Die Lage ist dramatisch: Immer mehr Menschen, die Tiere halten, sind durch die steigenden Lebenshaltungskosten auf die Unterstützung der Tiertafeln angewiesen – doch gleichzeitig nehmen die Spenden ab. Das bricht mir persönlich das Herz: Denn gerade in dieser aktuell für uns alle so herausfordernden Zeit sind Haustiere für viele Menschen ein wichtiger Halt. Schrecklich, wenn sie ihre Lieblinge dann nur noch schwer versorgen können oder sie am Ende sogar abgeben müssen.

Wie kann jeder Einzelne hier helfen?

Zarrella: Tiertafeln sind auf Spenden angewiesen. Die Helferinnen und Helfer vor Ort freuen sich über Geld- wie auch Sachspenden. Wer keine Tiertafel in der Nähe hat, kann gerne bei einer Fressnapf-Filiale vorbeischauen. Im Rahmen der Initiative „Tierisch engagiert“ werden in teilnehmenden Märkten noch bis Heiligabend Wunschbäume stehen. An ihnen hängen Zettel mit Wünschen, etwa ein besonderes Futter, ein Liegeplatz oder ein Halsband. Die Kundinnen und Kunden können diese Zettel abnehmen, erfüllen und unter den Baum legen. Nach Heiligabend werden die Geschenke an die Tiertafel übergeben. Wer lieber Zeit schenken kann oder mag: Tiertafeln, Tierschutzvereine und Tierheime suchen stetig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Sie engagieren sich bereits seit vielen Jahren für den Tierschutz. Woher nehmen Sie sich als erfolgreiche Moderatorin, zweifache Mutter und Ehefrau die Zeit?

Zarrella: Als Botschafterin der „Tierisch engagiert“-Initiative trage ich sehr gerne dazu bei, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Tierschutz zu lenken – dafür nehme ich mir die Zeit. Außerdem vergessen wir oft, wie gut es uns selbst eigentlich geht und wie andere jeden Tag kämpfen müssen. Deshalb gebe ich gerne etwas zurück! In diesem Jahr durfte ich einige tolle und wichtige Aktionen begleiten.

Wie sieht ihre persönliche Bilanz für das Jahr 2022 aus?

Zarrella: Wir sind gesegnet – wir sind gesund, dürfen das ausüben, was wir lieben, haben eine tolle Familie und ein schönes Zuhause. Ich durfte meine Familie wieder sehen und mein Bruder lebt jetzt in Deutschland und arbeitet mit mir. Ich kann mich nur für alles bedanken.

Was wünschen sie sich für 2023?

Zarrella: Eine Welt, in der Kinder weder an die Pandemie noch an Krieg denken müssen – das ist alles, was ich mir wünsche.

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