Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) erheben schwere Vorwürfe gegen zwei Fotografen. Die Männer sollen an der neuen Schule von Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) herumgeschlichen sein und auf das Gelände gespäht haben. Ein Sprecher des Paares nannte das Verhalten am Mittwoch „außergewöhnlich rücksichtslos“ und ein „inakzeptables Eindringen in die Privatsphäre von Kindern“, wie unter anderem die BBC berichtet.
Die beiden jungen Männer sollen sowohl den privaten Personenschützern der Familie als auch dem Schulpersonal aufgefallen sein. Sie seien am Rand des Geländes entlanggelaufen und hätten an mehreren Stellen haltgemacht, um hineinzuschauen. Danach seien sie in einen gemieteten Transporter gestiegen.
„Unverantwortliches Verhalten“ zweier Fotografen
Die Polizei identifizierte einen der beiden später als internationalen Pressefotografen. „Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen legitimer Medienarbeit und Fotografen, die das Gelände einer Schule umrunden, stehen bleiben, um hineinzuschauen, und Kinder in ihrem Alltag beobachten“, heißt es in dem Statement. Das sei ein „unverantwortliches und unüberlegtes Verhalten in der Nähe einer Schule.“
Erster Schulwechsel nach wenigen Tagen
Welche Schule die Sussex-Kinder seit dem überraschenden Umzug aus den USA zurück nach Großbritannien Ende August besuchen, ist öffentlich nicht bekannt. Die erste Einrichtung mussten Archie und Lilibet allerdings nach wenigen Tagen wieder verlassen. Grund waren Sicherheitsbedenken wegen des dichten Verkehrs auf dem Schulweg. Die Kolonne der Familie habe zeitweise im Stau gestanden, berichteten Quellen dem „Telegraph“. Man habe sich gefühlt wie „auf dem Präsentierteller“.
Das Thema Sicherheit treibt Harry seit Jahren um. Nach dem Rückzug des Paares von royalen Pflichten 2020 stufte die Regierung den steuerfinanzierten Schutz herab, der Prinz klagte jahrelang erfolglos dagegen.
Nun wird der Polizeischutz neu geprüft, da die Sussexes dauerhaft im Land leben, aktuell auf einem nicht-royalen Anwesen in den Cotswolds. Laut BBC geht es dabei um Risiken am neuen Wohnort ebenso wie um feste Routen, etwa die tägliche Fahrt zur Schule. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.
(eyn/spot)
Bild: Herzogin Meghan und Prinz Harry haben erneut Probleme an der Schule ihrer Kinder. / Quelle: IMAGO/ZUMA Press Wire






