George Clooney (65) hat bei den Filmfestspielen von Venedig über einen besonders schmerzhaften Moment seines Lebens gesprochen. Im Rahmen einer Masterclass erinnerte sich der Schauspieler an den Tod seiner älteren Schwester Adelia „Ada“ Zeidler (1960-2025), die Ende vergangenen Jahres an Krebs gestorben war.
„Sie starb sehr schnell“
Wie „Variety“ berichtet, gab Clooney bei dem Gespräch am Donnerstag ungewöhnlich persönliche Einblicke. Neben seiner jahrzehntelangen Karriere und seinem gesellschaftlichen Engagement sprach er auch darüber, wie sehr ihn der Verlust seiner Schwester geprägt hat. Clooney war bei ihr, als sie starb.
„Sie starb sehr schnell, und ich war bei ihr, als sie ging“, sagte Clooney. Er habe ihre Hand gehalten und dabei einen Gedanken gehabt, der ihn bis heute beschäftigt: „Es ist erst Minuten her, da waren wir noch kleine Kinder.“
Neue Perspektive auf das Leben
Der Verlust seiner Schwester habe Clooney auch über die eigene Vergänglichkeit nachdenken lassen. Bei der Masterclass sprach der Schauspieler, der in diesem Jahr in Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk geehrt wurde, über das Älterwerden und darüber, wie er die Zeit nutzen möchte, die ihm bleibt. „Die Zeit vergeht schnell. Deshalb sollten wir versuchen, im Leben vor allem Freude zu finden“, so Clooney.
Auch über seine Ehefrau Amal Clooney (48) sprach der Schauspieler in Venedig. Im Zusammenhang mit seinem langjährigen gesellschaftlichen Engagement berichtete Clooney von ihrem gemeinsamen Einsatz für Menschen in Kriegsgebieten, Hungernde, misshandelte Frauen und inhaftierte Journalisten. Dabei würdigte er ausdrücklich die Arbeit seiner Frau als Menschenrechtsanwältin.“
Auch sein Vater Nick Clooney (92), der als Journalist und Fernsehmoderator tätig war, kam zur Sprache. Clooney erzählte, wie sehr ihn sein Vater geprägt habe und welche Bedeutung Journalismus, Pressefreiheit und gesellschaftliches Engagement für ihn bis heute hätten.
(ncz/spot)
Bild: George Clooney hielt bei den Filmfestspielen in Venedig am Donnerstag eine Masterclass. / Quelle: imago images/ZUMA Press/Ettore Ferrari




