Ihre Frisur ist identisch, ihre Einstellung nicht: Der Zwist zwischen Maurice Dziwak (27) und Sandy Fähse (41) geht bei „Kampf der RealityAllstars“ (20:15 Uhr bei RTLzwei und bei RTL+) weiter. Maurice wirft Sandy vor, keinen „moralischen Kompass“ zu haben. Sandy bereut hingegen nichts. Zur Erinnerung: Der ehemalige „Berlin – Tag & Nacht“-Darsteller hatte in der letzten Folge die Zeit für die Videocalls mit den Angehörigen vertelefoniert. Nachdem er vorher in der Sala im Kreuzfeuer stand, sicherte er sich so Nominierungsschutz bei der „Stunde der Wahrheit“.
Sandy ist aber nicht nur vor der nächsten Rauswahl sicher. Er darf auch noch dafür sorgen, dass nicht alle Kandidaten zum Safety-Spiel antreten dürfen. Er muss vier Stars benennen, die jeweils einen Kollegen als Teampartner auswählen. Drei Promis bleiben übrig, sie müssen tatenlos in der Sala ausharren. Es erwischt Matthias Mangiapane (42), Sarah Knappik (39) und Georgina Fleur (36).
Das Safety-Spiel ist ein „Kampf der Realitystars“-Klassiker: „Schmutzwäsche“. Je zwei Kandidaten müssen zusammen mit vollem Körpereinsatz das Bild eines Prominenten freirubbeln. Maurice Dziwak und Cecilia Asoro (30) scheiterten in ihrer Staffel im Duo an dieser Aufgabe, Maurice wurde anschließend eliminiert. Doch diesmal machen sie es besser. Sie sind als erstes Team fertig und damit wie Sandy sicher vor einer Rauswahl in der „Stunde der Wahrheit“.
„Kader Loth auf Temu bestellt“ gegen Georgina
Für die Nominierungszeremonie verwandelt sich Gino Bormann (38) in seine Drag-Rolle Charlet. Dabei sieht er aus wie Kader Loth auf Temu bestellt. Sagt jedenfalls die echte Kader Loth (53).
Moderatorin Arabella Kiesbauer (57) verkündet in der „Stunde der Wahrheit“ einen Twist. Jeder Star hat statt wie üblich einer Münze gleich zwei zur Verfügung. Diese muss er an zwei unterschiedliche Kandidaten verteilen.
Schnell kristallisiert sich ein Zweikampf zwischen Gino und Georgina heraus. Am Ende hat Gino alias Charlet sieben Münzen gegen sich, Georgina sechs. Arabella Kiesbauer schickt beide weg. Doch ganz raus sind sie natürlich noch nicht. Sie werden nach „ganz ganz oben“ zitiert. Dort dürfen sie heimlich die verbliebenen Kandidaten belauschen. Unter diesen dürfen sie einen auswählen, der darüber bestimmt, wer von ihnen gehen muss.
Cosimo muss sich zwischen Gino und Georgina entscheiden
Gino und Georgina entscheiden sich für Cosimo Citiolo (44). Der ist mit beiden verbündet und hat als einziger Star in der Sala zu dem Rauswurf der beiden nichts gesagt. Cosimo zögert lange, dann stimmt er für Ginos Verbleib. Er fürchtet, Ärger mit seinen Mitbewohnern zu kommen, wenn er die größtenteils verhasste Georgina in der Show lässt.
Ihre Feinde in der Sala, allen voran Sam Dylan (41), können es kaum glauben, dass Georgina wirklich gehen muss. Obwohl sie schon mehrfach mit dem Rücken zur Wand stand, konnte sie sich immer wieder herauswieseln. Doch nun hat sie ihr Karma-Konto überzogen.
Nach Georginas Abschied herrscht in der Sala erstmal Ruhe. Eine „Ruhe vor dem Sturm“ mutmaßt Maurice. Und tatsächlich baut die Produktion das berüchtigte „(Un-)glücksrad“ auf. Auf dessen Segment darf jeder Allstar das Bild eines Mitbewohners kleben. Doch sie wissen noch nicht, ob den Konkurrenten, auf dessen Foto der Zeiger landet, eine positive oder eine negative Konsequenz erwartet. In der Vergangenheit war von Safety bis sofortigem Aus alles dabei.
Viel Lärm um nichts beim „(Un-)glücksrad“
Das Rad erwischt Kader Loth. Also die echte und nicht die von Temu. Ihr Bild klebte zweimal auf der Scheibe. Auf sie wartet Unglück, heißt es in dem dazugehörigen Briefumschlag. Doch dieses Unglück darf sie mit anderen teilen. Sie darf einen Star auswählen, dem sie auch einen Nachteil wünscht. Derjenige darf ebenfalls einen Konkurrenten auswählen und so weiter. Wer als letzter übrig bleibt, ist safe.
Im Vergleich zu vergangenen Staffeln bringt das „(Un-)glücksrad“ also eine milde Strafe. Am Ende bleibt Sam Dylan übrig und bekommt Nominierungsschutz.
(smi/spot)
Bild: Wer muss den „Kampf der RealityAllstars“ verlassen? Georgina Fleur (l.) oder Gino Bormann alias Charlet. / Quelle: RTLZWEI, Banijay Productions Ger

