Prinz William und Prinzessin Kate (beide 44) haben am Sonntag ihre beiden ältesten Kinder mit nach Wimbledon genommen. Zum Endspiel der Herren im Einzel erschienen der Prince und die Princess of Wales gemeinsam mit Prinz George (12) und Prinzessin Charlotte (11). Als die Familie die Royal Box betrat, erhoben sich die Zuschauer von ihren Plätzen und applaudierten stehend, wie das US-Magazin „People“ berichtet.
Auf dem Rasen des All England Lawn Tennis and Croquet Club wollte an diesem Nachmittag der Italiener Jannik Sinner seinen Vorjahrestitel verteidigen. Gegner war der Deutsche Alexander Zverev. Für George und Charlotte war es nicht der erste Nachmittag am Center Court, in den vergangenen Jahren hatten die Geschwister bereits mehrere Herren-Finals verfolgt.
Farblich abgestimmt in der Royal Box
Für den festlichen Anlass hatte sich die Familie in Schale geworfen. Kate trug ein grünes Cape-Kleid der Designerin Emilia Wickstead. Charlotte entschied sich für ein königsblaues Sommerkleid, William und George erschienen beide in dunkelblauen Anzügen mit Krawatte.
Bei diesem Turnier kommt Kate eine besondere Rolle zu. Als Schirmherrin des Clubs überreicht sie traditionell die Trophäen an die Finalistinnen und Finalisten. Ihre tennisbegeisterten Kinder bringt sie seit 2022 mit nach Wimbledon.
Den Anfang machte Prinz George im Juli 2022. Wenige Tage vor seinem neunten Geburtstag verfolgte er das Herren-Finale an der Seite seiner Eltern. Ein Jahr später feierte Charlotte im selben Alter ihr Wimbledon-Debüt. Gemeinsam mit George und den Eltern fieberte sie in der Royal Box mit und jubelte lautstark, als sich der Spanier Carlos Alcaraz den Sieg sicherte.
2024 besuchte Charlotte gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante Pippa das Herren-Endspiel. Für Kate war dieser Auftritt von besonderer Bedeutung: Sie wurde mit stehenden Ovationen empfangen, während sie sich in Behandlung gegen eine Krebserkrankung befand.
Im vergangenen Sommer machte Kate das Herren-Finale erneut zur Familiensache und nahm neben William auch George und Charlotte mit. Beide Kinder hatten ihre Sonnenbrillen eingepackt und nahmen ein besonderes Andenken mit nach Hause: von Sinner signierte Tennisbälle.
Ein Ball für Prinz Louis
Nach dem Match trafen William, Kate und die Kinder auf den frischgebackenen Champion. Der Italiener signierte drei Bälle, einen davon für den jüngsten Sohn der Familie, Prinz Louis (heute 8), der selbst nicht dabei war. „Wir haben auch einen für ihren Bruder mitgebracht“, erklärte Kate. William ergänzte lachend: „Louis wäre sonst sehr enttäuscht gewesen.“
(mia/spot)
Bild: Prinz William, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinzessin Kate in der Royal Box beim Wimbledon-Finale. / Quelle: imago/i Images / Stephen Lock / i-Images




