Wird Jurorin Verona Pooth (58) dieses Mal von ihrem eigenen Sohn überrascht? Diego Pooth (23) ist, nach Auskunft seiner Mutter, „seit einer Woche nicht da“. Steckt er unter einer der Masken? Auch in Folge vier von „The Masked Singer“ (mittwochs, 20:15 Uhr, ProSieben oder auf Joyn) geben vier maskierte Prominente Rätsel auf. Zwei von ihnen ziehen ins Halbfinale am kommenden Mittwoch ein. Das Rateteam um Verona Pooth, Chris Tall (35) und Gast Pietro Lombardi (34) will die Promis anhand von Gang, Gesang und Indizien enttarnen. Dies gelingt ihnen am Ende erstaunlich gut. Unter dem Kostüm von Snowboard-Äffchen verbirgt sich die langjährige „The Masked Singer“-Jurorin Ruth Moschner (50). Und auch die groß gewachsene Disco-Maus „Groovy“ lässt die Maske fallen. Ist es Diego?
„Das große Kind ist weg“
Pietro Lombardi hat im vergangenen Jahr als tanzende Teigtasche „Rave-loli“ den zweiten Platz belegt. Jetzt sitzt er als Rate-Gast in der Jury. Pietro berichtet von einer „traurigen Phase“ in seinem Leben, in der ihm die Show-Teilnahme sein Lächeln zurückgegeben hätte. In Verona hingegen arbeitet es: „Ich habe ein bisschen Angst, was heute kommt. Diego ist seit einer Woche nicht da. Sein Hund Daisy schläft bei mir. Das große Kind ist weg. Er ist 1,95 Meter groß, da muss er ja zu erkennen sein.“ Steckt Diego tatsächlich unter einem der Kostüme?
Dieser Stier hat Bock: El Toro rockt das Studio
Den ersten Kandidaten kündigt Moderator Matthias Opdenhövel (56) als „Best Ager“ an. „Gut abgehangen“ ist Stier-Prachtkerl „Fernando El Toro“ nun wirklich. Mit langen weißen Haaren, goldenen Hörnern und weißem Zottel-Mantel betritt das prachtvolle Exemplar eines Zweihorns die Bühne. Der Indizienfilm verrät El Toros besondere Verbindung zu der Farbkombination aus Rot und Weiß und zu einer Osterhasen-Backform. Dann hat der Stier richtig Bock: Zum Boyband-Banger „Everybody“ von den Backstreet Boys rockt er gekonnt die Bühne. Eine „heftige Performance“, attestiert ihm Chris Tall und sieht den Stier als klaren Halbfinal-Anwärter. Er tippt auf Sänger Vincent Gross (30). Verona Pooth denkt an Moderator Jochen Schropp (47), der eine Gesangsausbildung hat. Pietro sieht bei El Toro „tausendprozentige Bühnenerfahrung“ und vermutet Rapper Max Herre (53) unter dem Stierkopf.
Wer ist die pinke Minipli-Maus?
Pinke Minipli-Frisur, pinkes Outfit und lange Beine: Im Stil eines 70er-Disco-Königs präsentiert sich Disco-Maus „Groovy“. Er singt „That’s the way I like it“ von KC and the Sunshine Band. Vorher gibt es noch ein paar Indizien. „Groovy“ gesteht: „Singen ist außerhalb meiner Komfortzone.“ Ein Bild mit Pommes und einer Bahnschranke deuten auf eine Herkunft aus dem Ruhrgebiet hin. Tatsächlich ist der groß gewachsene „Groovy“ kein großer Sänger. Das macht er aber mit seinen geschmeidigen Tanz-Moves wett. Ist das Diego Pooth? „Ich bin ein Riesenfan von dir“, platzt es aus Pietro Lombardi heraus. „Du hast einen Podcast, mit dem ich abends einschlafe.“ Sein Tipp: Comedian Bastian Bielendorfer (42). Verona Pooth glaubt, „Aschebescher“-Comedian „Maddin“ Schneider (62) zu erkennen. Chris Tall traut Thomas Hermanns (63) die Disco-Maus zu.
Ist Ina Müller das wilde Punk-Ding?
Dieses bunte Punk-Bärchen ist ein ganz wildes Ding. Mit Kutte und Iro-Frisur legt „Wild Thing“ einen extra-coolen Studio-Auftritt hin. Auch er gibt zwei Hinweise preis. Mit einem Stoffhasen hat er sich „schon mal richtig was getraut“. Dann sprüht er im Graffiti-Stil das Wort „Fashion“ an die Wand. „Wild Thing“ hat also mit Mode zu tun. Mit „Cryin'“ von Aerosmith liefert er eine solide Interpretation des Rock-Klassikers ab. Wegen des Stoffhasen im Einspielfilm tippt Verona Pooth auf Schauspielerin Jella Haase (33). Chris Tall sieht Moderatorin Ina Müller (61) hinter der Punk-Bär-Maske. Pietro Lombardi urteilt einfühlsam: „Du bist eine Rampensau, aber da könnte auch eine weiche Seele dahinterstecken.“ Sein Tipp: Stefanie Kloß (41) von Silbermond.
Rate-Duo tippt auf Ex-Jurorin Ruth Moschner
Direkt von der alpinen Halfpipe ins Flachland von Köln-Ossendorf kommt Snowboard-Äffchen „Three Sixty“. Die Prominente unter dem Kostüm spricht nur gebrochen Deutsch. Oder foppt hier ein Vollprofi die Juroren? Ihre Indizien sind ein „Bestseller“-Schild und ein Rehkitz. Mit piepsiger Frauenstimme singt „Three Sixty“ Lily Allens (41) Hit „Hard Out Here“. Das muntere Schnee-Äffchen verausgabt sich restlos. Pietro erkennt auf Anhieb: „Sie ist eigentlich eine begnadete Sängerin – und es ist Carolin Kebekus.“ Dann haben Verona Pooth und Chris Tall denselben Gedanken: „Wir haben hier eine Frau, die ‚The Masked Singer‘ zu dem gemacht hat, was es ist. Viele vermissen dich. Du bist Ruth Moschner.“
„Worauf wir jahrelang gewartet haben“
Studiopublikum und Rateteam wählen „Wild Thing“, „Fernando El Toro“ und „Groovy“ in die zweite Runde. Das heißt: „Three Sixty“ muss die Maske fallen lassen. „Wir sind schuld daran, dass du rausgeflogen bist“, bekennt Chris Tall. „Jeder will live im Studio dabei sein, wenn das passiert, worauf alle jahrelang gewartet haben.“ Und tatsächlich schlüpft eine „The Masked Singer“-Legende aus der Maske. Wenige kennen das Gesangsformat so gut wie Ruth Moschner. Sie prägte von 2019 bis 2023 als Jurorin die Show. Durch ihre Teilnahme als maskierter Promi hat sie nun den „360-Grad-Blick für die Sendung.“
Pietro Lombardi tippt auf Ex seines Bruders
Im zweiten Durchlauf gibt Stier-Mann „Fernando El Toro“ zwei neue Hinweise auf seine Identität: einen Taekwondo-Gürtel und eine Namensverwandtschaft mit Chris Tall. „Tage wie diese“ von den Toten Hosen singt er erneut souverän. Der Promi hinter Disco-König „Groovy“ bezeichnet sich, wie Verona Pooth, als „Wortakrobat“. Zu „Narcotic“ von Liquido liefert er trotz viel Sprechgesang eine mitreißende Show. Verona Pooths Tipp bleibt bestehen: Martin Schneider. Dann wird es spannend. „Wild Thing“ behauptet, dass sie schon einmal mit Pietro Lombardi essen war. Der denkt an Sängerin Anna-Carina Woitschack (33), die, so Pietro, einst mit seinem Bruder liiert war. Zu „Use Somebody“ von Kings of Leon ist sie gesanglich die Beste des Abends.
„Werde vom ADAC rausgeschnitten“
Alle drei Mitglieder des Rateteams stimmen für „Groovys“ Verbleib. Doch das Studiopublikum überstimmt sie. Und so lüftet die pinke Disco-Maus ihr Geheimnis. „Dieser Mann ist nicht nur verdammt lustig. Er ist auch der größte Körperklaus auf dieser Bühne: Basti Bielendorfer“, ist Chris Tall sich ganz sicher. Und er liegt richtig. Der Comedian schält sich mühsam aus seinem Kostüm: „Die Buchse ist so warm, ich werde heute vom ADAC rausgeschnitten.“ Er gibt zu: „Singen und tanzen kann ich nicht. Aber es war ein großer Spaß!“ Und damit steht fest: „Fernando El Toro“ und „Wild Thing“ ziehen ins Halbfinale am nächsten Mittwoch ein.
(jök/spot)
Bild: Gibt ihr „The Masked Singer“-Comeback: Ruth Moschner als Snowboard-Äffchen. / Quelle: Joyn/Willi Weber




