Max Müller wird für „Die Rosenheim-Cops“ künftig deutlich weniger Drehtage absolvieren. Als Polizeihauptmeister Michi Mohr fehlt er deshalb wohl sogar manchmal in ganzen Folgen. Seine Polizeiarbeit übernimmt in dieser Zeit eine Kollegin, die Fans der ZDF-Serie bereits kennen. Davon erzählt der 61-Jährige in der Doku „Rosenheim-Cops Backstage“.
Für das Ensemble ist es nicht die erste Umstellung der vergangenen Monate. Zuletzt wurden die Abschiede von Marisa Burger, Christian K. Schaeffer, Isabel Mergl und Alexander Duda bekannt. Müller dagegen bleibt an Bord. Den Spaß an den Dreharbeiten habe er auch nach über 20 Jahren nicht verloren. Hinter seiner Entscheidung stecken private Gründe.
„Meine Mama braucht mich jetzt einfach“
Im ZDF-Gespräch erklärt der Schauspieler: „Letzten Herbst habe ich unsere Produzentin gebeten, ob ich ein bisschen weniger drehen darf, ungefähr ein Drittel weniger“, erinnert er sich. Seine Mutter sei inzwischen auf seine Hilfe angewiesen. „Meine Mama braucht mich jetzt einfach. Ich bin das einzige Kind, mein Papa lebt nicht mehr und es ist jetzt einfach wichtig, dass ich für sie da bin.“
Katharina Plank hilft aus
Müller gehört also weiterhin zum festen Ensemble, nur die Aufgaben seiner Figur werden neu verteilt. „Mich gibt es ja schon noch, aber mit einer Kollegin teilen wir uns das jetzt“, stellt er klar.
Die Rolle der Vertretung fällt Katharina Plank zu. Als Pia Arnbruck wird sie bald häufiger auf dem Bildschirm auftauchen. „Wir haben auch gemeinsam schon ermittelt. Und die Kathi übernimmt dann, wenn ich in Wien bin“, kündigt Müller an.
Bereits seit 2021 dabei
Plank kann tatsächlich auf einige Erfahrung in Rosenheim zurückblicken. Ihr Debüt in der Serie gab sie 2021 in der 21. Staffel. Seither war sie in insgesamt 15 Episoden zu sehen, zuletzt in der dritten Folge der aktuellen Staffel. Mit ihrer neuen Aufgabe dürfte sich diese Zahl nun schnell erhöhen.
(mia/spot)
Bild: Max Müller ist bald seltener bei den „Rosenheim-Cops“ zu sehen. / Quelle: ZDF/Bojan Ritan.




