Nastassja Kinski (65) ist für Rob Lowe (62) die Nummer eins unter seinen Filmküssen. Das verriet der Schauspieler am Sonntagabend in der US-Talkshow „Watch What Happens Live“. Moderator Andy Cohen hatte ihn im Fragespiel „Plead the Fifth“ nach seinem besten Kuss vor der Kamera gefragt und dabei eine ganze Reihe früherer Filmpartnerinnen aufgezählt, darunter Demi Moore, Rashida Jones, Kim Cattrall, Calista Flockhart und Meg Tilly.
Lowe musste nicht lange überlegen. Warum ausgerechnet Kinski? „Schauen Sie sie sich an“, entgegnete er knapp. Und legte nach: „In diesem Moment war sie wahrscheinlich die schönste Frau, die ich je gesehen hatte.“
Vor dem Kuss hatte Lowe Angst
Ganz so souverän, wie es heute klingt, war der Schauspieler damals allerdings nicht. Die Szene mit Kinski habe ihm gehörig Respekt eingeflößt, gestand er Cohen. „Ich hatte wirklich große Angst.“
Vor der Kamera standen die beiden 1984 für „Hotel New Hampshire“. Regie bei der Tragikomödie führte Tony Richardson, als Vorlage diente der gleichnamige Roman von John Irving aus dem Jahr 1981.
Seit 1991 mit Sheryl Berkoff verheiratet
Abseits des Sets hatte der „Outsiders“-Star einst einige prominente Freundinnen, etwa Melissa Gilbert und Prinzessin Stéphanie von Monaco. Seit Juli 1991 ist er mit der Visagistin und Schmuckdesignerin Sheryl Berkoff verheiratet, das Paar hat zwei Söhne: Matthew (32) und John Owen (30). Kennengelernt hatten sich die beiden 1990 bei den Dreharbeiten zum Erotikthriller „Bad Influence“.
„Ich hatte das Gefühl, wenn es jemals mit jemandem funktionieren könnte, dann mit Sheryl“, sagte Lowe 2022 dem Magazin „People“. Für eine gemeinsame Zukunft mit ihr ging er in eine Entzugsklinik und wurde trocken. „Ich bin froh, dass ich das Leben gelebt habe, das ich gelebt habe, denn ich habe keine Reue, aber ich war super bereit, Little League zu trainieren, Kürbisse an Halloween zu schnitzen, Bücher zu lesen und mittwochs ein warmes Mittagessen zu servieren.“
Oscar-Ohrfeige kam ihm gelegen
Erst vergangenen Donnerstag hatte Lowe in Cohens SiriusXM-Sendung „Andy Cohen Live“ über einen seiner peinlichsten Karrieremomente gesprochen: seine Gesangseinlage bei den Oscars 1989. Als Will Smith 2022 bei der Verleihung Chris Rock ohrfeigte, habe er kurz Hoffnung geschöpft. Er sei der Einzige gewesen, der sich gefreut habe. „Denn ich dachte: ‚Oh, gut. Das ist jetzt der schlimmste Moment in der Geschichte der Oscars.'“ Die Erleichterung hielt nicht lange an. „Aber es stellt sich heraus, dass dem nicht so ist. Es stellt sich heraus, dass ich immer noch jedes Jahr mitgeschleppt werde.“
(ae/spot)
Bild: Rob Lowe erinnert sich gerne an die Dreharbeiten für „Hotel New Hampshire“ zurück. / Quelle: IMAGO/ABACAPRESS





