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„Polizeiruf 110: Black Box“: Warum ist Doreen Brasch so traumatisiert?

„Polizeiruf 110: Black Box“: Warum ist Doreen Brasch so traumatisiert?

Im letzten Sonntagskrimi vor der Sonntagspause schickte Das Erste am 3. Juli 2022 die Magdeburger Ermittler aus dem „Polizeiruf 110“ ins Rennen. Im Fall „Black Box“ musste Kriminalhauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen, 53) den Gewaltexzess eines traumatisierten jungen Mannes aufklären, der im Blutrausch mordete. In diesem Krimi standen nicht die Tat als solche im Vordergrund, sondern vielmehr die Beweggründe des Täters.

Warum tötete er einen scheinbar unschuldigen Mann mitten in einem Zug? Die Antwort: Er war schwer traumatisiert. Mit eigenen Augen musste Adam Dahl (Eloi Christ, 20) als kleines Kind miterleben, wie seine leibliche Mutter getötet wurde. Diese schrecklichen Erfahrungen entluden sich in ihm, als er zufällig dem Mörder im Zug gegenübersitzt – ohne selbst zu wissen, wer dieser fremde Mann überhaupt ist. Sein Unterbewusstsein übernahm die Kontrolle. Doch Adam ist nicht die einzige traumatisierte Person in „Black Box“.

Kommissarin Brasch dem Nervenzusammenbruch nahe

Kommissarin Brasch kämpft ebenfalls gegen ihre Dämonen. Sie leidet unter einer massiven Klaustrophobie, kann keinen Raum mit geschlossenen Türen betreten, wirkt extrem labil, gereizt und ist in jeder Sekunde des Krimis einem Nervenzusammenbruch nahe. Warum ist die eigentlich so toughe Ermittlerin scheinbar urplötzlich in diesem beängstigenden Zustand?

Einige kurze Sequenzen verraten ihr Problem. Wenige Sekunden des Films „Der Verurteilte“ blenden die Macher von „Black Box“ ein. Dort zu sehen: Brasch in den Fängen eines mörderischen Ehepaars. Doch wer den letzten Brasch-Fall vom 27. Dezember 2020 nicht gesehen hat – oder sich nach rund eineinhalb Jahren auch einfach nicht mehr daran erinnern kann – der wundert sich wahrscheinlich über die beängstigende Situation der Polizistin.

Was ist in „Der Verurteilte“ passiert?

Brasch ermittelte in „Der Verurteilte“ einmal mehr auf eigene Faust – trotz Suspendierung. Doch sie wurde von einem Killerpärchen überwältigt sowie entführt. Die Täter sperrten sie anschließend in ein Kellerverließ und misshandelten die Kommissarin. Von einem Messer schwer verletzt, kann sie schlussendlich fliehen. Wenig später wird klar, dass Annegret und Markus Wegner mehrere Menschen auf dem Gewissen haben: In einem Ofen einer stillgelegten Fabrik, die von den Wegners als Folterkammer genutzt wurde, findet die Polizei die verkohlten Knochen von zwei Personen.

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