Pause für Paul Mescal: Verschwindet er aus dem Rampenlicht?

Pause für Paul Mescal: Verschwindet er aus dem Rampenlicht?

In den vergangenen Jahren hat Paul Mescals (29) Karriere deutlich an Fahrt aufgenommen. Der irische Schauspieler wurde für seine Rolle in „Aftersun“ (2022) für einen Oscar nominiert, stand für das Epos „Gladiator II“ (2024) vor den Kameras und könnte mit „Hamnet“ in den kommenden Monaten einige Preise abräumen. In einem neuen Interview spricht er jedoch darüber, dass er sich bald wohl vorerst zurückzieht, um eine Pause einzulegen.

Paul Mescal: Weniger oder andere Rollen?

Er sei „jetzt seit fünf oder sechs Jahren dabei“ und darüber sehr glücklich, aber Mescal „lerne auch, dass ich glaube, dass ich das nicht mehr so ​​oft machen kann“. Was er damit im Gespräch mit dem britischen „Guardian“ meint, ist die Häufigkeit von Auftritten wie in Filmen und Serien aus den letzten Jahren.

Es gehe um eine Art Rationierung. Damit sei aber nicht unbedingt gemeint, dass er in weniger Produktionen zu sehen sein möchte. Ein Drama wie „The History of Sound“ (2025), in dem er neben Josh O’Connor (35) spielt, verlange viel mehr von einem ab, als leichte Unterhaltung, deutet Mescal an. Bei derartigen Projekten hole man „mehr aus dem Brunnen“, zu dem man nicht ständig zurückgehen könne, um Leistungen abzuliefern, auf die man auch stolz ist.

„Aber was ist die Alternative?“

Wie eine solche Rationierung aber genau aussehen soll, wisse er noch nicht. Er könne sich etwa vorstellen, für ein paar Jahre zurück ans Theater zu gehen und nur dort aufzutreten. Außerdem wolle er sich um gewisse Dinge in seinem Privatleben kümmern. Mescal ist sich bewusst, dass dies der aufkeimenden Karriere schaden könnte. „Das ist die große Angst“, sagt er. „Aber was ist die Alternative? Ich möchte das, was ich liebe, nicht verabscheuen.“ Lieber befinde er sich dann gar nicht an Bord eins sinnbildlichen Karriere-Zuges, wenn dies die Wahl wäre.

Eine etwas längere Pause scheint Mescal bereits eingeplant zu haben. Nach der Awards Season, in der er in den kommenden Monaten Werbung für seinen Film „Hamnet“ machen wird, möchte er erst einmal verschwinden. Er hofft, „dass mich bis 2028 niemand zu sehen bekommt“. Dann soll er in einem vierteiligen Beatles-Projekt von Regisseur Sam Mendes (60) als Paul McCartney brillieren. „Die Leute werden eine Pause von mir bekommen und ich werde eine Pause von ihnen bekommen“, hofft er.

(wue/spot)

Bild: Paul Mescal bei der Premiere von „Hamnet“ in New York. / Quelle: ddp/Photo Image Press via ZUMA Press Wire

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