Neues „Sturm der Liebe“-Traumpaar: „Es hat direkt gematcht“

Neues „Sturm der Liebe“-Traumpaar: „Es hat direkt gematcht“

Am Fürstenhof beginnt eine neue Ära. Nach dem Abschied von Dirk Galuba als Werner Saalfeld startet „Sturm der Liebe“ am 4. November nicht nur mit einem neuen Traumpaar, sondern auch mit einer neuen Hotelleitung in die 23. Staffel.

Im Mittelpunkt steht dabei Jaime Ferkic als Massimo Foghetti. Seine Figur tritt nicht nur in Werners Fußstapfen, sondern trifft auch auf seine frühere Liebe Emilia Jakobi, gespielt von Pippa Fee Rupperti. Im Interview mit spot on news verraten die beiden Darsteller, was das neue Traumpaar erwartet und wie es mit der zweiten Chance für ihre Liebe aussieht.

Wussten Sie von Anfang an, dass Sie Teil des neuen Traumpaares werden?

Jaime Ferkic: Ja, das wusste ich von Anfang an. Allerdings wusste ich nicht, wer meine Traumfrau sein würde. Wir haben uns dann erst beim Casting kennengelernt.

Pippa Fee Rupperti: Ich wusste bei der Castingeinladung, dass es um die Rolle der Traumfrau geht. Das Casting hatte ich dann auch direkt mit Jaime zusammen, weil er zu diesem Zeitpunkt bereits für „Sturm der Liebe“ gedreht hat. Deswegen konnten sie uns gleich zusammen vor die Kamera stellen und sehen, ob wir zusammen funktionieren.

Ferkic: Und das tun wir. Es hat direkt gematcht.

Wie sind Sie am Set aufgenommen worden? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Drehtag?

Rupperti: Das war unfassbar schön. Das habe ich schon beim Casting gemerkt. Damals waren bereits viele aus dem Team dabei und ich habe mich sofort sehr wohlgefühlt. Deshalb habe ich wirklich gehofft, dass es klappt. Zum Glück hat es funktioniert und dieses Gefühl hat sich am Set fortgesetzt. Alle haben mich sehr herzlich willkommen geheißen, was es mir leicht gemacht hat, mich hier schnell einzugewöhnen. Es war wirklich ein Traum.

Ferkic: Bei mir war es ähnlich. Man spricht ja immer von der „Showfamilie“ und hier fühlt es sich auch so an. Alle sind einfach sehr herzlich. Es macht viel Spaß. Das ist es, was die Arbeit beim Film für mich ausmacht: diese Zusammenarbeit, diese Herzlichkeit, auf eine Art und Weise durch dick und dünn zu gehen. Am Ende kann man sich zusammen auf das Ergebnis freuen und das ist hoffentlich etwas Schönes.

„Sturm der Liebe“ läuft seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der ARD. Haben Sie die Serie früher selbst verfolgt?

Ferkic: Ich habe die Serie vielleicht mal zufällig gesehen, aber nicht bewusst geschaut. Aber natürlich ist „Sturm der Liebe“ seit mehr als 20 Jahren eine Rieseninstitution. Insofern war mir schon klar, dass es ein großes Schiff ist und dass ich da wirklich Lust habe, sozusagen, mitzusegeln. Ich finde auch die Fangemeinschaft total cool und interessant.

Rupperti: Ich habe schon mitbekommen, dass es „Sturm der Liebe“ gibt, vor allem über meine Familie. Meine Großtante schaut das auch sehr gern. Also war es schon immer präsent – vor allem hier in München kommt man an „Sturm der Liebe“ nicht vorbei.

Werden Sie Ihre Folgen mit der Familie zusammen anschauen, sobald sie ausgestrahlt werden?

Rupperti: Auf jeden Fall. Meine Familie freut sich schon so sehr. Die halten es kaum aus und fragen ständig nach, wann es denn endlich losgeht. Ich muss dann immer alle beruhigen und sagen: „Ich gebe euch schon rechtzeitig Bescheid.“ Das wird auf jeden Fall ein Abenteuer, wenn es so weit ist. Ich glaube, da können – abgesehen von meiner Familie – auch alle anderen echt gespannt sein.

Ferkic: Bei mir werden auf jeden Fall alle mal reinschauen, da bin ich mir sicher. Ich bekomme gern Rückmeldung und bitte auch immer wieder darum. In meiner Familie gibt es viele Schauspieler, da möchte man sich natürlich austauschen und fragt immer mal nach: „Wie findest du das?“ oder „Wie glaubst du, entwickelt sich die Rolle?“ Außerdem ist es schön, vielleicht mal den Nichten und Neffen zu zeigen: „Hey, guck mal, jetzt laufe ich regelmäßig im Ersten.“ Da kann man natürlich auch stolz drauf sein.

Was hat Sie an Ihren Rollen besonders gereizt?

Ferkic: Für mich ist es wahnsinnig reizvoll, diese Entwicklung zu spielen. Massimo kommt aus komplizierten Verhältnissen und ist auf der Suche nach einer richtigen Familie. Er wurde belogen und erfährt erst spät, wer sein echter Vater ist. Er macht sich auf die Suche und muss zu sich selbst finden. Und dann findet er zu einer alten Liebe zurück. Diesen Weg finde ich sehr spannend. Welche Hürden kann man vielleicht zu zweit überwinden? Was kann man schaffen? Was macht die Liebe alles möglich? Das ist aufregend zu sehen.

Rupperti: An Emilia hat mich vor allem gereizt, dass sie so abenteuerlustig ist. Als ich ihre Vorgeschichte gelesen habe, wusste ich schon, dass sie einiges erlebt hat, wild drauf ist und viele Interessen hat. Für mich als Schauspielerin ist das natürlich super, weil ich so eine riesige Spielwiese habe. Und dann ist da noch die Musik, ihre Leidenschaft als DJ.

Wie haben Sie sich darauf vorbereitet, dass Sie einen DJ spielen?

Rupperti: Musik hat schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Ich habe schon als Kind Instrumente gelernt. Professionell als DJ aufgelegt habe ich aber nie. Da musste ich mich schon ein bisschen reinfuchsen. Ich habe mir auf YouTube Tutorials angeschaut, um zu sehen, wie man so ein Set bedient und welche Knöpfe zu drücken sind. Aber ich habe mir auch echte DJs in den sozialen Medien angesehen. Ein bisschen lernen musste ich es schon, damit ich hinterm DJ-Pult nicht ganz unbeholfen aussehe. Es muss ja auch authentisch sein. Aber sobald die Musik läuft, fällt mir das ganz leicht und ich habe einfach Spaß.

Herr Ferkic, wie haben Sie sich auf die Rolle als Sommelier vorbereitet?

Ferkic: Ich habe mich natürlich auch informiert. Privat trinke ich auch gerne ab und zu mal ein Glas Wein. Es ist natürlich spannend, sich damit ein bisschen intensiver zu beschäftigen. Ich lerne auch tatsächlich viel über die Texte, die mir vorgegeben werden, und informiere mich dann weiter. Es macht mir auch Spaß, etwas Neues für eine Rolle zu lernen.

Emilia und Massimo begegnen sich am Fürstenhof nicht zum ersten Mal und waren sogar schon mal ein Paar. Worauf können sich die Fans da freuen?

Ferkic: Viel können wir natürlich nicht verraten. Aber man kennt ja „Sturm der Liebe“. Da gibt es immer wieder mal Rückblicke, in denen man etwas aus der Vergangenheit erfährt. Es gibt eine Art Urvertrauen zwischen den beiden, weil sie sich schon kennen und sogar schon mal zusammen waren. Das wird natürlich spannend, emotional und verletzlich. Die beiden haben auch keine andere Wahl als mit offenen Karten zu spielen und ehrlich miteinander zu sein. Diese Ehrlichkeit verbindet sie auch noch zusätzlich.

Rupperti: Ich glaube, das Interessante bei den beiden ist auch, dass man sie nicht von Anfang an als Paar zusammen sieht, weil sie auch sehr verschieden sind. Trotzdem ist da aber diese tiefe Verbundenheit und die kann man sich nicht aussuchen. Die hat man oder eben nicht – und ich glaube, Emilia und Massimo haben sie eindeutig. Gerade dann, wenn sie versuchen, Gefühle wegzudrücken, obwohl sie diese Verbundenheit spüren, wird es spannend.

Emilia und Massimo bekommen also eine zweite Chance. Glauben Sie an eine zweite Chance für die Liebe?

Rupperti: Ich würde behaupten, wenn einem jemand wirklich wichtig ist und die Gefühle aufrichtig sind, dann arbeitet man auch an der Beziehung zueinander. Wir Menschen entwickeln uns ständig weiter. Wenn es die Möglichkeit gibt, finde ich, sollte man Menschen immer eine zweite Chance geben. Wenn man natürlich im Unguten auseinander gegangen ist, müsste man vielleicht nochmal darüber nachdenken.

Ferkic: Ich sehe das absolut genauso. Es kommt immer auf die Entwicklung an. Manchmal geht man durch bestimmte Phasen. Ich glaube, es ist wichtig, auch eine Veränderung in dem Partner zuzulassen und vielleicht auch ein neues Ich zu akzeptieren, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Da gehört auf jeden Fall auch eine zweite Chance dazu.

(sv/spot)

Bild: Emilia (Pippa Fee Rupperti) und Massimo (Jaime Ferkic) sind das neue Traumpaar in der 23. Staffel von „Sturm der Liebe“. / Quelle: ARD/WDR/Christof Arnold

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