Für Matt Damon (56) und seine Familie wurde die Oscarverleihung des Jahres 2024 von einer dramatischen Gesundheitskrise überschattet. Wie der Hollywoodstar jetzt in einem Interview mit dem Magazin „GQ“ enthüllte, musste sich seine Ehefrau Luciana Barroso (50) nur eine Woche vor der Verleihung einer Gehirnoperation unterziehen. Grund war ein Aneurysma.
Die Diagnose und der anschließende Eingriff sorgten für bange Momente. Einzelheiten zur Operation verriet Damon nicht. Er betonte jedoch, dass es seiner Frau inzwischen wieder gut gehe. Umso erstaunlicher ist, was sich nur wenige Tage nach dem Eingriff ereignete.
Nach Gehirn-OP auf einer Oscar-Party
Obwohl Barroso gerade erst operiert worden war, wollte sie sich die Feierlichkeiten rund um die Oscars nicht entgehen lassen. Am Abend der Preisverleihung fühlte sie sich laut Damon erstmals wieder kräftig genug, um aufzustehen. Sie zog sich schick an und überraschte ihren Mann mit dem Wunsch, eine der anschließenden Partys zu besuchen.
Für Damon war dieser Entschluss besonders bewegend. Er bezeichnete es als ausgesprochen mutig und bedeutungsvoll, dass seine Frau so kurz nach dem schweren Eingriff wieder ausgehen wollte. Dahinter steckte auch eine gemeinsame Erinnerung, die das Paar bis heute beschäftigt.
Eine verpasste Oscar-Nacht als Motivation
Bereits 2007 hatte Damon einen historischen Oscar-Abend verpasst. Damals gewann Martin Scorseses Thriller „Departed – Unter Feinden“, in dem Damon mitspielte, den Preis als bester Film. Der Schauspieler war wegen Dreharbeiten zu „Das Bourne Ultimatum“ nicht vor Ort und verfolgte die Zeremonie mit seiner Frau zu Hause. Als „Departed“ gewann, ärgerte er sich, nicht dabei gewesen zu sein.
2024 wollte Luciana diesen Fehler offenbar nicht wiederholen. Damons Film „Oppenheimer“ gehörte zu den großen Gewinnern der Oscarverleihung und wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet. Für den Schauspieler bekam der Abend durch den überraschenden Auftritt seiner Frau eine ganz persönliche Bedeutung.
(lau/spot)
Bild: Matt Damon und Luciana Barroso auf einer aktuellen Aufnahme. / Quelle: imago/Image Press Agency / Xavier Collin






