König Charles in den USA: Wohl kein Treffen mit Sohn Harry

König Charles in den USA: Wohl kein Treffen mit Sohn Harry

Es wäre eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet: König Charles III. (77) reist Ende April mit Königin Camilla (78) zu einem Staatsbesuch in die Vereinigten Staaten – also in das Land, in dem sein jüngerer Sohn Prinz Harry (41) seit sechs Jahren lebt. Doch ein Treffen zwischen Vater und Sohn wird es dann wohl nicht geben, wie „People“ berichtet.

Ein Staatsbesuch lasse keinen Spielraum für private Begegnungen, heißt es demnach aus dem Umfeld des Königs. „Bei einem Staatsbesuch ist jede Minute verplant – besonders wenn der König als geladener Gast eines Staatsoberhauptes reist“, zitiert das US-Magazin eine namentlich nicht genannte Quelle. Und Harry werde seinerseits nicht auf ein Treffen drängen: „Harry weiß, wie die Dinge stehen, und würde unter diesen Umständen auch nicht danach fragen.“

Vater und Sohn: Weite Wege, seltene Treffen

Ein Treffen wäre ohnehin logistisch schwierig: Harry und seine Frau Herzogin Meghan (44) leben mit den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4) in Montecito in Südkalifornien. Das offizielle Programm des Königs hingegen spielt sich in Washington, D.C. ab. Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten liegen Tausende Kilometer auseinander.

Das letzte persönliche Aufeinandertreffen von Vater und Sohn liegt bereits Monate zurück. Im September 2025 verbrachten Charles und Harry rund eine Stunde beim privaten Tee in Charles‘ Wohnsitz Clarence House in London. Es war das erste Zusammentreffen nach eineinhalb Jahren. Davor hatten sie sich laut Berichten zuletzt im Februar 2024 gesehen, als Harry nach der Krebsdiagnose seines Vaters kurzfristig nach Großbritannien gereist war.

Eine nächste mögliche Begegnung könnte es im Sommer wiederum im Großbritannien geben. Harry wird im Juli 2026 für Veranstaltungen rund um die von ihm initiierten Invictus Games in sein Heimatland reisen.

Umstrittener Staatsbesuch

Den Rahmen für König Charles‘ USA-Reise ist der 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten. Das Königspaar wird laut Buckingham-Palast vom 27. bis 30. April offiziell dort zu Gast sein. Geplant sind unter anderem ein Staatsbankett im Weißen Haus sowie eine Rede des Monarchen vor dem US-Kongress in Washington. Auf dem Rückweg besucht er zudem Bermuda, ein britisches Überseegebiet im Nordatlantik. Es ist der erste britische Staatsbesuch in den USA seit Queen Elizabeth II. (1926-2022) im Jahr 2007.

US-Präsident Donald Trump (79) äußerte sich bereits enthusiastisch. Er freue sich auf die Begegnung mit dem König, den er „außerordentlich schätze“, schrieb er auf seinen Social-Media-Kanälen. Auch First Lady Melania Trump werde das royale Paar empfangen. Das persönliche Verhältnis zwischen Trump und Charles gilt als herzlich – nach Trumps Besuch auf Schloss Windsor im vergangenen September hatte der Präsident betont, der König habe ihn und sein Land „geehrt“.

(eyn/spot)

Bild: Dass dasselbe Aufenthaltsland noch lang kein Treffen bedeutet, haben Prinz Harry (li.) und sein Vater König Charles schon oft bewiesen. / Quelle: ddp/abaca press / ddp/CAMERA PRESS/ROTA

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