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Kai Schumann: „Weihnachten sollte ein Fest der Liebe sein“

Kai Schumann: „Weihnachten sollte ein Fest der Liebe sein“

Mit „Doctor’s Diary“ (2008-2011) eroberte er die Frauenherzen. Als Rechtsmediziner Dr. Johannes Reichau, den er von 2009 bis 2013 im Leipzig-„Tatort“ spielte, sicherte er sich einen Platz im TV-Olymp. Und dann kam die beliebte TV-Serie „Heldt“, in der er von 2013 bis 2021 den Titelhelden verkörperte. Am heuteigen Sonntagabend (11.12.) gibt es ein Wiedersehen mit Schauspieler Kai Schumann (46). Er und Eva-Maria Grein von Friedl (42, „Der Ranger“) spielen die Hauptrollen in „Der Autor und ich“ (20:15 Uhr, ZDF), einem neuen Film der „Inga Lindström“-Reihe. Schumann ist darin als eigenbrötlerischer und geheimnisvoller Autor Rasmus zu sehen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät der in Dresden geborene Künstler, wie bei ihm Weinachten und Silvester gefeiert wird.

Wie feiern Sie in diesem Jahr Weihnachten?

Kai Schumann: Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Ich lebe gerne im Augenblick. Ich werde es sehen, wenn es so weit ist.

Welche Rolle spielen Geschenke und haben Sie schon alle zusammen?

Schumann: Nein, überhaupt nicht. Geschenke spielen für mich keine große Rolle. Ich betrachte die Hingabe an den Augenblick als das größte Geschenk.

Was kommt bei Ihnen an Weihnachten auf den Tisch?

Schumann: Wussten Sie, dass eine Gans 15 bis 26 Jahre alt werden kann? Wissen Sie, wie alt die meisten Mastgänse in Deutschland werden? Zwischen vier Wochen und einem halben Jahr. Weihnachten sollte ein Fest der Liebe sein, für viele Wesen auf diesem Planeten ist es der pure Schrecken.

Welche Traditionen zelebrieren Sie an den Weihnachtsfeiertagen?

Schumann: Familie und Freunde sind beisammen. Dafür brauche ich zwar kein Weihnachtsfest, aber es ist doch ein wunderbarer Nebeneffekt der Feiertage.

Wie feiern Sie Silvester am liebsten, lieber wild und ausgelassen oder klein und gemütlich?

Schumann: Ich habe, denke ich, Silvester schon auf viele Arten gefeiert. Laut und wild – dionysisch würde ich fast sagen – und auch ganz leise und still und besonnen. Und eine jede Art zu feiern hat etwas für sich.

Was haben Sie für dieses Jahr geplant?

Schumann: Ich mache keine Pläne. Ich versuche im Jetzt zu leben.

Wie sieht Ihre persönliche Bilanz für das Jahr 2022 aus?

Schumann: Die Menschen rennen mehr denn je wie im Hamsterrad, damit einige Wenige immer reicher werden. Der Abfall dieses absurden Prozesses verwandelt unseren Planeten in einen für uns unbewohnbaren. Und während alle immer lauter durcheinanderschreien, werden die, die wirklich etwas zu sagen haben, nicht mehr gehört.

Was wünschen Sie sich für 2023?

Schumann: Eine Idee, wie wir aus dem Zwang des permanenten Wirtschaftswachstums aussteigen können. Und Frieden für alle Wesen auf dieser Erde.

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