Was für eine Überraschung beim Nachhausekommen: Jürgen Klopp (59) hat während seiner Zeit als Trainer des FC Liverpool einen völlig Fremden in seinem Wohnzimmer vorgefunden. Der ungebetene Gast hatte es sich dort offenbar gemütlich gemacht – und sich über die Süßigkeiten des Fußballtrainers hergemacht. Von dem kuriosen Zwischenfall erzählte Klopp jetzt bei einer Veranstaltung in Frankfurt, wie unter anderem die „Bild“ berichtet.
Auf dem DFB-Campus hatte sich der heutige Bundestrainer am Mittwoch den Fragen von Kindern gestellt. Als es um ungewöhnliche Begegnungen mit Fans ging, erinnerte er sich an den Vorfall in England. Ein Mann war damals durch die Gartentür in sein Haus gelangt. Das war offenbar problemlos möglich, denn Klopp und seine Familie hatten vergessen, die Tür abzuschließen.
Jürgen Klopp: „Er hat ordentlich reingehauen“
Seit wann sich der Fremde bereits im Haus aufgehalten hatte, als Klopp ihn entdeckte, konnte der 59-Jährige nicht sagen. Fest stand allerdings, dass der Eindringling die Zeit genutzt hatte, um sich am Süßigkeitenvorrat zu bedienen. „Ich weiß nicht, wie lange er da schon gesessen hat. Aber er hat ordentlich reingehauen“, erzählte Klopp.
Trotz der ungewöhnlichen Situation ging die Begegnung glimpflich aus. Verletzt wurde niemand, auch von weiteren Schäden berichtete der frühere Liverpool-Coach nicht. Dennoch musste die Polizei anrücken. Schließlich habe sich der Mann eindeutig nicht dort aufhalten dürfen, erklärte Klopp seinen jungen Zuhörern.
Auch über die Schattenseiten seiner Berühmtheit spricht Klopp
Die Geschichte kam bei einer besonderen Fragerunde zur Sprache. Anlässlich der 100. Ausgabe des DFB-Projekts „Der beste Tag“ durften neun- und zehnjährige Nachwuchsfußballer der SG Oberlahn und der Sportfreunde Sölderholz den prominenten Trainer mit Fragen löchern. Dabei ging es längst nicht nur um Fußball.
So wollten die Kinder auch wissen, wie es sich anfühle, berühmt zu sein. Das habe durchaus seine Schattenseiten, räumte Klopp ein. Wenn er einmal unerkannt bleiben und seine Ruhe haben wolle, sei das schwierig. Deshalb gehe er nur dann aus dem Haus, wenn es für ihn in Ordnung sei, von Menschen angesprochen zu werden.
Auch einen kleinen Einblick in seinen Ehealltag gab der 59-Jährige. Einkaufen würden er und seine Frau Ulla weiterhin selbst erledigen. Seine Frau sei dabei allerdings schneller als er, weil sie keinen Einkaufszettel brauche.
(dr/spot)
Bild: Jürgen Klopp berichtet von einer absurden Anekdote aus Liverpool-Zeiten. / Quelle: Maja Hitij/Getty Images





