Die Verpflichtung von Jürgen Klopp (59) als neuem Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft steht offenbar kurz bevor. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll er bereits Ende der Woche offiziell vorgestellt werden. Demnach ist nun auch die letzte offene Hürde aus dem Weg geräumt: Sein aktueller Arbeitgeber Red Bull soll Klopp für den Wechsel freigeben.
Wie Sky und die „Bild“-Zeitung berichteten, könnte Klopp bereits am Freitag auf einer Pressekonferenz als neuer Cheftrainer der DFB-Auswahl und damit Nachfolger von Julian Nagelsmann (38) präsentiert werden. Zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem früheren Liverpool-Coach soll bereits seit Längerem Einigkeit über eine Zusammenarbeit bestehen. Demnach ist ein Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030 vorgesehen.
Offenbar keine Forderungen von Red Bull
Eine entscheidende Rolle spielte zuletzt Klopps Vertrag bei Red Bull. Der ehemalige Liverpool-Trainer ist dort seit Januar 2025 als „Global Head of Soccer“ tätig und derzeit noch bis 2029 gebunden – den Berichten zufolge ohne Ausstiegsklausel. Laut den Medienberichten soll Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff den Trainer nun jedoch ohne finanzielle Forderungen freigeben. Eine Ablösesumme an den DFB soll demnach nicht fällig werden.
Außerdem soll Klopp seine Tätigkeit bei Red Bull vollständig beenden. Demnach werde er dem Unternehmen weder als Markenbotschafter noch als sportlicher Berater erhalten bleiben. Medienberichten zufolge sei diese Möglichkeit zwar diskutiert worden, letztlich habe man sich jedoch für einen klaren Schnitt entschieden.
Fokus auf die Nationalmannschaft
Mit dem vollständigen Abschied von Red Bull könnten mögliche Interessenkonflikte vermieden werden. Klopp soll sich künftig ausschließlich auf seine Aufgabe als Bundestrainer konzentrieren.
Noch ist die Personalie zwar nicht offiziell bestätigt. Sollte die Vorstellung wie erwartet in den kommenden Tagen erfolgen, übernimmt mit Jürgen Klopp einer der erfolgreichsten deutschen Trainer der vergangenen Jahre die Verantwortung für die Nationalmannschaft – mit dem langfristigen Ziel, Deutschland bis zur Weltmeisterschaft 2030 zu führen.
Am Sonntagabend ist Klopp noch ein letztes Mal in seiner aktuellen Rolle als TV-Experte im Einsatz: Beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 analysiert er für MagentaTV das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien, das um 21:00 Uhr deutscher Zeit beginnt.
(ncz/spot)
Bild: Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer der deutschen Herren-Fußballnationalmannschaft werden. / Quelle: IMAGO/STEINSIEK.CH




