Der unter anderem für seine vielen Promi-Parodien bekannte Komiker Jörg Knör (67) hört auf. Bis Ende des Jahres stehen noch einige Auftritte an, doch dann soll nach Jahrzehnten auf den Bühnen Schluss sein.
Über die anstehende Rente erklärt Knör jetzt offen im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung: „Ich erlebe nichts Neues mehr, wenn ich weitermache. Ich gehe auf die Bühne und langweile mich ein wenig über mich selbst.“ Der Gedanke an den Abschied bringe ihm sogar eine Art Erlösung, erklärt der Komiker. „Die Promi-Parodie kann jetzt mal weg von der Speisekarte“, sagt er.
Für das letzte Lebensdrittel freue er sich auf bewusst mit seiner Ehefrau Kerstin verbrachte Zeit. „Wir haben vor, gut gelaunt gemeinsam zu verwelken“, scherzt Knör. Sein altes Leben fühle sich an „wie ein zu enger Anzug, der zur Altkleidersammlung muss“. Und dass er sich keine neuen Programme mehr ausdenken müsse, sei ebenfalls „erlösend“.
Große „Abschiedsshow“ im Dezember
Auf seiner Webseite listet Knör, der auch für seine unzähligen TV-Auftritte bekannt ist, aktuell noch mehrere Auftritte im September und November. Ein einziger ist für den Dezember vermerkt. Mit dem Abschied vom Jahr 2026 kommt dann offenbar auch der Abschied von der Bühne. Am 28. Dezember soll „Das große Finale – Die Abschiedsshow in Buchholz in der Nordheide“ steigen.
Ein neues Projekt ist bereits in Arbeit. In den sozialen Medien teilte Knör kürzlich mit, dass er derzeit eine Autobiografie schreibt. Zu einem Bild von sich aus Kindertagen erklärte er bei Facebook: „Ich schreibe gerade meine Biografie.“ Es gebe „eine Menge lustige Geschichten, aber auch ein tiefes Eintauchen in die Seelenwelt eines träumenden kleinen Jungen“.
(wue/spot)
Bild: Jörg Knör möchte seine Zeit künftig nicht mehr auf der Bühne verbringen. / Quelle: imago images/BREUEL-BILD/HANSI HAMBURG




