Heidi Klum (52) ist eines der international wohl bekanntesten Gesichter aus Deutschland. Dass ihre Kinder dadurch gewisse Vorteile besitzen, lässt sich wohl nicht abstreiten. Ihre älteste Tochter Leni (22), ihr Sohn Henry (20), ihr zweiter Sohn Johan (19) und die jüngste Tochter Lou (16) hatten aber in jüngeren Jahren auch mit Einschränkungen zu kämpfen, wie das Model in einem neuen Interview erzählt. Außerdem berichtet sie von rassistischen Anfeindungen gegen die Familie, da sie einst mit dem britischen Sänger Seal (63) verheiratet war.
Im Gespräch mit dem neuen „ZEITmagazin“ darauf angesprochen, dass die Kinder wohl schon früh gewusst haben, „dass sie sich eigentlich nicht mehr anstrengen müssen“, entgegnet Klum bestimmt: „Das stimmt so nicht!“ Sie gibt zwar zu, dass ihre Kids „viel in die Wiege gelegt bekommen“ haben, dafür könnten sie aber nichts. „Sie hatten auch ein paar Einschränkungen, weil sie sich nicht so frei bewegen konnten wie vielleicht ihre Freunde.“
„Deswegen hatten wir auch 24/7 Security für alle Kinder“
In diesem Zuge berichtet Klum, dass aufgrund ihrer „interracial marriage“ mit Sänger Seal, der Sohn eines Brasilianers und einer Nigerianerin ist, „viele Hassbriefe und Drohungen“ eingegangen seien, die sie auch ernst genommen habe. „Deswegen hatten wir auch 24/7 Security für alle Kinder“, erklärt das Model, das also Personal engagiert hatte, das sich rund um die Uhr um die Sicherheit ihrer Kinder kümmerte.
Seal war zwischen 2005 und 2012 mit Heidi Klum verheiratet. Das ehemalige Paar hat zusammen Henry, Johan und Lou. Leni stammt aus einer Beziehung Klums mit dem Formel-1-Manager Flavio Briatore (76), wurde jedoch später von Seal adoptiert. Seit 2019 ist Klum mit dem Tokio-Hotel-Musiker Tom Kaulitz (36) verheiratet.
(wue/spot)
Bild: Heidi Klum mit der erweiterten Familie im vergangenen Jahr in München. / Quelle: imago images/BREUEL-BILD/Olivere Kern



