Schauspielerin und Moderatorin Sarah Mangione (35) stand bereits 2021 im „GZSZ“-Ableger „Nihat – Alles auf Anfang“ in der Rolle der Liz Schöler vor der Kamera. Nun ist sie bald auch im Original zu sehen. Bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, mischt sie als Schwester von Nihat, gespielt von Timur Ülker, den Kiez auf. Im Interview mit RTL hat sie über die Dreharbeiten gesprochen.
„Bringt einen gewissen Druck mit sich“
Gehörigen Respekt flößte ihr demnach das straffe Pensum am Set ein: „Hier bei GZSZ ist das schon zeittechnisch ein sehr knappes Höschen“. Der größte Unterschied zwischen „Nihat“ und „GZSZ“ sei „ganz klar das Tempo“. Bei „Nihat“ habe man fast eineinhalb Monate Zeit für zehn Folgen gehabt. „Das war im Vergleich zum ‚Mama-Schiff‘ schon fast ein entspannter Sonntags-Spaziergang über die Reeperbahn.“ Vor dem Tempo bei „GZSZ“ habe sie „wirklich unendlich Respekt“. Denn es bleibe keine Zeit, um aufgeregt zu sein und mehrere Anläufe zu brauchen. „Das bringt einen gewissen Druck mit sich, aber den brauche ich zum Teil auch. Außerdem ist es hier alles sehr viel größer und facettenreicher – hier gibt es wirklich unendlich viele verschiedene Sets, plus noch die ganzen Kiez-Dönerbuden, Kioske und Cafés.“ Sie habe sich in den ersten Tagen oft verlaufen.
Sie sei vorab „total aufgeregt“ gewesen, habe sich aber über jede Minute, „die ich hier am Set verbringen durfte, tierisch gefreut“. Mangione, die 2022 auch bei „Let’s Dance“ mitwirkte, lobte zudem ihre Kolleginnen und Kollegin: „Alle sind super lieb, witzig und haben mich sehr herzlich aufgenommen. Und das, obwohl ich mit meiner doch etwas verpeilten Art hier ordentlich Stimmung mit ans Set gebracht habe.“ Lachend fügte sie noch hinzu: „Ganz vielleicht habe ich aber auch noch etwas Welpenschutz.“
Timur Ülker beschreibt sie als beruflich professionell und private „Knalltüte“
Auch für ihren Kollegen Timur Ülker (35) hat sie viele positive Worte. Sie hätten sich schon beim Casting für „Nihat“ sofort ins Herz geschlossen. „Er spielt zwar in seiner Rolle, den kontrollierten, ordentlichen Jungen, ist privat aber ebenso eine Knalltüte wie ich. Sofern die Kamera aus ist, albern wir eigentlich nur rum und lachen uns über jede noch so kleine Sache kaputt.“ Er habe am „GZSZ“-Set eine „krasse Routine, er ist hier total entspannt und bei sich. Das finde ich wirklich total faszinierend, weil seine Rolle durch ihre Cleverness und Wortgewandtheit echt wahnsinnig anspruchsvoll ist. Selbst bei kurzfristigen Textänderungen, kann er sich blitzschnell anpassen“. Da könne sie von ihm noch eine Menge lernen.
Apropos Zukunft: Wenn es nach Sarah Mangione geht, soll das Gastspiel nicht das letzte Mal gewesen sein. Sie hoffe, „dass die kleine Liz noch viele weitere Male den Kiez aufmischen darf. Das würde mir furchtbar viel Spaß machen“. Ansonsten träumt sie auch von weiteren spannenden Rollen – „gerne auch mal eine richtig, richtig tiefböse, furchteinflössende miese Möpp“.
„GZSZ“ läuft montags bis freitags ab 19:40 Uhr bei RTL (und vorab auf RTL+).
(ae/spot)
Bild: Sarah Mangione ist bald auch bei „GZSZ“ als Liz Schöler zu sehen (montags bis freitags, 19:40 Uhr, RTL und RTL+). / Quelle: RTL/Anna Riedel


