Nach dem Anschlag in Monaco haben Fürst Albert II. und Fürstin Charlène den Sicherheits- und Rettungskräften des Fürstentums persönlich ihre Unterstützung ausgesprochen. Am Nachmittag des Dienstags (30. Juli) besuchte das Fürstenpaar die Direktion der Sûreté Publique und die Feuerwache, wie der offizielle Instagram-Account des Fürstenpalasts mitteilte.
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Auslöser war ein Vorfall, der die monegassischen Behörden in Alarmbereitschaft versetzte. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte ein Mann ein mit einem Sprengsatz präpariertes Paket im Eingangsbereich eines Gebäudes deponiert. Ziel des Anschlags soll ein ukrainischer Oligarch gewesen sein, wie das Magazin „Point de Vue“ berichtet. Fürst Albert II. hatte bereits am Vortag von einem „Schock für die gesamte monegassische Gemeinschaft“ gesprochen.
Lagebesprechung
Begleitet unter anderem vom Innenminister Lionel Beffre und vom Staatsminister Christophe Mirmand nahm das Paar in der Sûreté Publique an einer Lagebesprechung teil. Am Kopf des langen Tisches verfolgten Albert und Charlène auf einer Leinwand Aufnahmen der Straße, in der sich der Anschlag ereignet hatte.
An der Feuerwache empfingen der Kommandant der Force Publique sowie der Chef der monegassischen Feuerwehr das Fürstenpaar. Den mit den Ermittlungen betrauten Beamten bekundeten Albert und Charlène ihr volles Vertrauen, den Vorfall vollständig aufzuklären.
Anschlag durchkreuzt freudigen Anlass
Für Fürst Albert II. bedeutete die Tat eine kurzfristige Planänderung: Zum Zeitpunkt des Anschlags hatte er mit seiner Familie der Einweihung eines eigens Monaco gewidmeten Bereichs im Freizeitpark Europa-Park beigewohnt und trat die Rückreise vorzeitig an, wie „Point de Vue“ weiter berichtet.
Der Ernstfall fällt zudem in eine eigentlich freudige Woche des Paares: Am heutigen Mittwoch (1.7.) begehen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène ihren 15. Hochzeitstag.
(mia/spot)
Bild: Fürst Albert II. und Fürstin Charlène. / Quelle: ddp/Crystal Pictures






