Er könnte der nächste James Bond sein: Das ist Jack Lowden

Er könnte der nächste James Bond sein: Das ist Jack Lowden

Im Rennen um die Nachfolge von Daniel Craig (58) als James Bond ist ein neuer Name aufgetaucht: Der schottische Schauspieler Jack Lowden (36) werde für die Rolle ernsthaft in Betracht gezogen. Das behauptet zumindest der britische Moderator und Autor Richard Osman (55).

In der jüngsten Folge seines Podcasts „The Rest Is Entertainment“ sagte Osman im Gespräch mit Co-Moderatorin Marina Hyde (52) zunächst: „Mir hat neulich jemand ganz sicher gesagt, wer der neue Bond ist – aber das gab es ja schon öfter.“ Später nannte er den Namen: „Der Name, den ich gehört habe, ist Jack Lowden.“ Osman schränkte zugleich ein, das sei definitiv keine Bestätigung, dass Lowden die Rolle bereits sicher habe; er werde aber „definitiv stark in Betracht gezogen“. Hyde stimmte zu, dass Lowden mit 36 Jahren ein passendes Alter für die Figur habe.

Schon früh auf der Theaterbühne

Jack Lowden ist in der Schauspielbranche längst kein Unbekannter. Er wurde am 2. Juni 1990 als Sohn schottischer Eltern im englischen Chelmsford in der Grafschaft Essex geboren und wuchs im schottischen Dorf Oxton auf. Mit zehn Jahren meldeten ihn seine Eltern beim Scottish Youth Theatre in Edinburgh an, mit zwölf spielte er den John in einer „Peter Pan“-Pantomime am King’s Theatre in Edinburgh.

Der „BBC“ sagte er später über die Bedeutung der Kunst für seine persönliche Entwicklung: „Ich war als Kind sehr schüchtern – bis ich auf die Bühne ging. Da fühlte ich mich zu Hause.“ In demselben Gespräch ergänzte er: „Ohne die Kunst wäre ich nicht, wer ich bin. Ich hätte nicht annähernd das Selbstvertrauen, das ich mir erarbeitet habe.“

Preise für seine schauspielerische Leistung

Nach dem Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow begann Lowdens Karriere auf der Bühne, unter anderem in der Produktion „Black Watch“ des National Theatre of Scotland. 2012 spielte er Eric Liddell in der Bühnenfassung von „Chariots of Fire“ – zunächst am Londoner Hampstead Theatre, ab Juni 2012 dann im West End.

Für seine Rolle des Oswald in Richard Eyres Ibsen-Inszenierung „Ghosts“ erhielt er 2014 den Olivier Award als bester Nebendarsteller sowie den Ian-Charleson-Preis. Dem Magazin „Gentleman’s Journal“ sagte er: „Auf der Bühne fühle ich mich wohler als im Leben, und ich weiß nicht, warum. Das konnte ich noch nie erklären.“

Lowden lernte am Set seine zukünftige Ehefrau kennen

Parallel baute Lowden seine Film- und Fernsehkarriere auf. Den Durchbruch brachte ihm 2016 die BBC-Miniserie „Krieg und Frieden“; im selben Jahr übernahm er die Titelrolle in „Tommy’s Honour“. 2017 spielte er den jungen Morrissey in „England Is Mine“. International bekannt wurde er 2017 als Pilot der Royal Air Force in Christopher Nolans (56) Kriegsfilm „Dunkirk“.

In „Maria Stuart, Königin von Schottland“ verkörperte er Lord Darnley, den zweiten Ehemann der schottischen Königin. Die Titelrolle spielte Saoirse Ronan (32). Die beiden lernten sich bei diesem Projekt kennen. Medienberichten zufolge heirateten sie im Juli 2024 in Edinburgh und wurden im Sommer 2025 Eltern eines Kindes.

Spielt in „Slow Horses“ einen Spion

Erfahrung als Spion hat Lowden bereits vor der Kamera gesammelt: Seit 2022 spielt er in der Apple-TV-Serie „Slow Horses“ den in Ungnade gefallenen MI5-Agenten River Cartwright. Die Rolle brachte ihm 2024 seine erste Emmy-Nominierung als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie ein. Damals sagte er der BBC: „Normalerweise soll man als Schauspieler nicht einmal zugeben, dass man nominiert wurde – aber ich freue mich riesig.“ 2026 wurde er in derselben Kategorie erneut nominiert.

Als Nächstes ist Lowden in einer weiteren prominenten Rolle zu sehen: Für Netflix spielt er Mr. Darcy in einer Neuadaption von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“. Ob bald auch die Lizenz zum Töten dazukommt, ist offen.

(des/spot)

Bild: Jack Lowden spielt seit Jahren die Hauptrolle in „Slow Horses“. / Quelle: IMAGO/FAMOUS

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