Heino (87) hat sich im Juni einer Herzoperation unterzogen. In der Uniklinik Salzburg setzten ihm Ärzte zwei Stents ein, kleine Röhrchen aus Metall, die verengte Herzkranzgefäße von innen stützen und offen halten sollen. Öffentlich gemacht hat der Sänger den Eingriff erst rund drei Monate später.
„Ich hatte auch vor der OP keinerlei Beschwerden, aber bei einer speziellen Untersuchung kam heraus, dass meine Herzkranzgefäße verengt waren“, sagte Heino im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. „Das hat mich überrascht. Die Ärztin riet mir zur Operation, weil mir sonst ein Herzinfarkt drohen würde.“
„Wäre umgefallen und vermutlich nicht mehr aufgestanden“
Die Szintigrafie, bei der die koronare Herzerkrankung ans Licht kam, habe er auf Anraten seines Managers Helmut Werner (42) durchführen lassen. „Er hat mir damit das Leben gerettet. Denn irgendwann hätten sich sonst meine Herzkranzgefäße geschlossen, ich wäre umgefallen und vermutlich nicht mehr aufgestanden“, betonte der Musiker.
Die anschließende OP sei gut verlaufen und bereits „ein paar Tage“ später stand Heino wieder auf der Bühne und trat im Bierkönig auf Mallorca auf: „Das war für mich die beste Kur und Medizin.“ Er denke gar nicht ans Aufhören, stellte der 87-Jährige klar.
Bekanntes Problem
Schon 2007 musste sich Heino nach einem Zusammenbruch wegen verengter Herzkranzgefäße behandeln lassen. Eine OP war damals nicht notwendig, stattdessen erholte er sich mehrere Wochen in einer Rehaklinik. Seine geplante Deutschlandtournee musste er damals absagen.
„Eine Herzerkrankung kann jeden erwischen. Aber es gibt heute Wege, sie frühzeitig zu erkennen“, mahnt der Sänger heute zur Vorsorge. Seine Ehefrau Hannelore Kramm erlitt 2004 tatsächlich einen Infarkt und bekam drei Bypässe gelegt. 2023 starb sie im Alter von 82 Jahren an einem plötzlichen Herzstillstand.
(eyn/spot)
Bild: Heino hat jetzt zwei Stents. / Quelle: ddp/Geisler/Nicole Kubelka




