Dritte Staffel „Neuer Wind im Alten Land“: Das ist das Erfolgsrezept

Dritte Staffel „Neuer Wind im Alten Land“: Das ist das Erfolgsrezept

Das ZDF-Herzkino-Format „Neuer Wind im Alten Land“ geht in die nächste Runde – und das mit größerem Umfang als bisher gewohnt. Die dritte Staffel umfasst vier Folgen, während die ersten beiden Staffeln jeweils nur zwei Filme boten. Das ist wohl auch ein Zeichen dafür, dass diese von Fans als „Wohlfühlreihe“ gefeierte Serie mit Felicitas Woll (46) beim Publikum sehr gut ankommt. Mehr als vier Millionen Zuschauer schalteten 2024 und 2025 jeweils ein. Auch die neuen Folgen, die seit dem 2. April in der ZDF-Mediathek verfügbar sind und ab dem 19. April nun auch im linearen TV laufen (sonntags, 20:15 Uhr, ZDF), werden in den sozialen Medien bereits gefeiert. Das Erfolgsgeheimnis machen wohl mehrere Faktoren aus – vom schönen Setting über die authentischen Figuren bis hin zur brillanten Hauptdarstellerin.

Idyllisches Landleben und schöne Landschaften

Das Setting der Serie ist wahrscheinlich schon die halbe Miete. Das norddeutsche Alte Land südlich von Hamburg trägt nicht nur wesentlich zum Titel bei, sondern ist auch der heimliche Hauptdarsteller. Wunderschöne weite Landschaften, stolze Fachwerkhäuser bilden die Kulisse und entführen die Zuschauer weg aus der Großstadthektik. In Zeiten von vielen Konflikten und Krisen werden TV-Formate mit Landidyll zum Trend. Hier wird entspannt im Dorfladen eingekauft, im Dorfcafé gibt es neben leckerem Apfelkuchen auch immer jemanden zum Schnacken, nach Feierabend gibt es einen Spaziergang am Elbstrand und gebummelt wird durch süße Städtchen wie Jork.

Mitreißende und realistische Geschichten

Dennoch kommt „Neuer Wind im Alten Land“ zum Glück nicht kitschig daher und hebt sich von der üblichen Pilcher-Romantik ab. Dazu tragen die authentischen und aktuellen Geschichten jenseits von Herzschmerz wesentlich bei. Starjournalistin Beke Rieper (Woll) landet nach einem Karriereknick wieder in ihrem Heimatdorf, zieht bei ihren Eltern ein und nimmt einen Job beim Dorfblatt an. Es geht nicht nur um ihr turbulentes Privatleben und Männergeschichten, sondern sie recherchiert auch in der neuen Staffel wieder spannende Themen – zum Umgang mit Wölfen, der Daseinsberechtigung von Schönheitswettbewerben, den Tücken des Online-Datings und der Panik nach einem Stromausfall.

Sympathische Hauptdarstellerin

Zum Erfolg tragen aber natürlich auch die Schauspielerinnen und Schauspieler bei, allen voran Felicitas Woll. Die 46-Jährige wirkt hier ein bisschen wie eine erwachsen gewordene „Lolle“ aus ihrer Erfolgsserie „Berlin, Berlin“. „Geht wohl nie ganz raus“, betont sie selbst dazu. Sie spielt die Beke Rieper so sympathisch, dass man sie einfach manchmal in den Arm nehmen möchte, und so lebensnah, dass sich wohl viele Zuschauerinnen mit ihr identifizieren können. Beke Rieper ist nicht perfekt, sie plagen Sorgen und Zweifel, und ihr Leben läuft chaotisch.

Und dann doch: die Liebe

Zwar bewegt sich die Reihe abseits der Kitsch-Klischees, dennoch darf das Publikum auch bei Bekes Suche nach privatem Glück mitfiebern. Hier wird es – kleiner Spoiler! – noch spannender. Denn neben ihrer Jugendliebe Paul Harms (Steve Windolf, 44) und ihrem Ex-Mann David Hofstetter (Martin Bretschneider, 51) gibt es plötzlich noch einen dritten Liebeskandidaten, der von Theo Trebs (31) verkörpert wird.

Und dann gibt es noch ein Wiedersehen mit „Berlin, Berlin“-Kollege Jan Sosniok (58). Er spielt in der zweiten Folge „Miss Altes Land“ (26. April) mit. „Alte Liebe rostet nicht“, schrieb Woll zu einem gemeinsamen Foto von den Dreharbeiten.

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(ae/spot)

Bild: Zwischen ihnen knistert es in „Neuer Wind im Alten Land“ mal wieder gewaltig: Felicitas Woll als Beke Rieper und Steve Windolf als Paul Harms. / Quelle: ZDF/Georges Pauly

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