Der Fall Thomas Markle: Herzogin Meghan will mit FBI zusammenarbeiten

Der Fall Thomas Markle: Herzogin Meghan will mit FBI zusammenarbeiten

Herzogin Meghan (45) will offenbar alles dafür tun, die Ermittlungen gegen ihren Vater voranzubringen. Wie die britische „The Times“ berichtet, sei sie bereit, umfassend mit dem FBI zu kooperieren. Thomas Markle (82) wird der Besitz von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs vorgeworfen. Am vergangenen Freitag wurde er festgenommen, er bestreitet die Vorwürfe.

Ein Insider ließ gegenüber der „Times“ keinen Zweifel an Meghans Bereitschaft, die Behörden allumfänglich zu unterstützen: „Absolut, das wird sie. Das würde sie sehr gern tun.“

Auch Doria Ragland hilft den Ermittlern

Meghans Mutter ist dem Bericht zufolge schon einen Schritt weiter. Doria Ragland (70), früher als Sozialarbeiterin tätig, habe den US-Ermittlern von sich aus ihre Hilfe angeboten. Sie soll dabei geholfen haben, ihren Ex-Mann auf alten Fotos zu identifizieren. Die Aufnahmen stammen demnach aus einem von zwei Lagerräumen in Kalifornien, die Thomas Markle gemietet hatte.

Das FBI gehe davon aus, dass die Bilder entstanden, als Markle in seinen Dreißigern oder Vierzigern war. Die mutmaßlichen Taten könnten sich damit über mehrere Jahrzehnte erstrecken und auch in die Zeit fallen, in der Meghan ein kleines Kind war.

Ermittlungen in drei Ländern

Derzeit befassen sich Berichten zufolge gleich mehrere Behörden mit Thomas Markle. Neben dem FBI ermitteln laut „Express“ auch Stellen in Mexiko und auf den Philippinen, wo der 82-Jährige zeitweise lebte. Dort sei ebenfalls mutmaßliches Material entdeckt worden.

Zwei Zeugen hätten das FBI auf die Lagerräume in Hollywood aufmerksam gemacht. Einer davon soll Thomas Markle Jr. sein, Sohn und Pfleger des Beschuldigten. Er habe bereits zuvor gesondertes Material an die Behörden in Cebu City auf den Philippinen übergeben.

Rede bekommt neues Gewicht

Der Fall trifft die Sussexes kurz vor einem mit Spannung erwarteten Termin. Am Dienstag werden Harry und Meghan beim Lost Screen Memorial im Europäischen Parlament in Brüssel erwartet. Das Paar sei angesichts der Lage „sehr emotional“, heißt es.

Gemeinsam sollen sie dort über die Sicherheit von Kindern im Internet sprechen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um Meghans Vater dürfte ihrer Rede besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden.

(stk/spot)

Bild: Gegen Herzogin Meghans Vater Thomas Markle ermitteln derzeit mehrere Behörden. / Quelle: Imago images/ZUMA Press Wire / Lev Radin / ddp/Ferrari Press

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