Unteruhldingen, 29.05.2026 (lifePR) –
Wann: Samstag den 30. Mai bis Freitag den 05. Juni 2026
Wo: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Bodensee
Bronze, eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zinn, besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften: sie ist in geschmolzenem Zustand leicht zu gießen, widerstandsfähig, durch Einschmelzen recycelbar, von einer schönen, goldgelben Färbung – und dabei so hart wie Stahl! Die frühsten Funde von gezielt hergestellten Bronzeobjekten stammen aus dem heutigen Iran und Afghanistan des 4. Jahrtausends v. Chr., von wo sich das Wissen um die Legierung nach Süden, Osten und Westen, bis in die mitteleuropäischen Pfahlbauten, ausbreitete. Auch hier verstand man schnell, dass die Bronze den Werkzeugen aus Stein überlegen war.
Im Zuge dessen begann sich die Gesellschaft in Europa grundlegend zu verändern. Ein den Kontinent umspannender Handel um das kostbare, da vielerorts sehr seltene Zinn erblühte. Die Verwendung der Bronze ermöglichte neue Technologien und Wirtschaftsweisen. Die Bevölkerung wuchs, Konflikte schwelten, Institutionen wurden gegründet… Vieles, was uns aus heutiger Sicht vertraut erscheint, nahm zu dieser Zeit, der sogenannten Bronzezeit, an Fahrt auf.
Der Experimentalarchäologe und Bronzeschmied Erik Häußler vermittelt in seiner Schmiede das Wissen um diese wichtige Epoche und demonstriert zugleich, wie und mit welchen Werkzeugen Bronze verarbeitet wurde.
Tipp: In der Schmiede von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Zinn herzustellen.
Weitere Informationen: https://www.pfahlbauten.de/veranstaltungen/
