Denkmal für tote Kinder: Herzogin Meghan hält emotionale Rede in Genf

Denkmal für tote Kinder: Herzogin Meghan hält emotionale Rede in Genf

Herzogin Meghan (44) ist in die Schweiz gereist, um sich für mehr Sicherheit in digitalen Räumen stark zu machen. Die 44-Jährige nahm am Sonntag in Genf an einer Veranstaltung zur Einweihung des „Lost Screen Memorial“ teil. Das Event fand im Vorfeld der Eröffnung der 79. Weltgesundheitsversammlung statt, die vom 18. bis zum 23. Mai in Genf abgehalten wird.

In der Schweiz traf die Herzogin von Sussex laut Medienberichten auf den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, führende Persönlichkeiten aus dem Bereich der globalen Gesundheit sowie Familien, die von Online-Gewalt betroffen sind. Gemeinsam verfolgten sie die Einrichtung einer Installation, die an Kinder erinnert, die ihr Leben dadurch verloren haben.

Bewegende Rede von Meghan

Bei der Zeremonie betonte Meghan die dringende Notwendigkeit eines stärkeren Schutzes für Kinder im Internet. Sichere Online-Räume seien „nicht nur eine Frage der Technik“, sondern eine „Frage der öffentlichen Gesundheit“, erklärte sie laut dem „People“-Magazin.

„Hinter mir steht das ‚Lost Screen Memorial'“, fuhr sie fort und verwies dabei auf die Fotos und Namen von 50 Kindern, die infolge von Online-Mobbing und digitalem Missbrauch ums Leben gekommen waren. „Jeder Name gehört einem Kind, das unermesslich geliebt wurde. Einem Kind, dessen Lachen einst die Küche erfüllte. Dessen Schuhe einst vor der Haustür standen. Dessen Zukunft einst grenzenlos schien“, sagte sie.

„Nun stellen ihre Gesichter der Welt Fragen, denen wir uns nicht länger entziehen können: Wie viele Millionen Kinder werden noch durch Produkte geschädigt, die zwar innovativ sind, aber immer noch ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen entwickelt werden?“, fragte Meghan die Menge. Am Ende ihrer Rede sagte sie unter anderem: „Wenn genügend Stimmen sich weigern, Schaden als Preis für die Vernetzung hinzunehmen, wird Veränderung unvermeidlich.“

Harry und Meghan kämpfen für mehr Online-Sicherheit

Die Gedenkausstellung, die bis zum 22. Mai in Genf zu sehen sein wird, wurde von Meghan und Prinz Harrys (41) Stiftung „Archewell Philanthropies“ in Zusammenarbeit mit „The Parents‘ Network“ konzipiert. Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten sie bereits im April 2025 in New York City im Rahmen der Kampagne „No Child Lost to Social Media“ vorgestellt.

Meghan und Harry sind die Eltern des siebenjährigen Prinz Archie und der vierjährigen Prinzessin Lilibet. Die Sicherheit von Kindern im Internet gehört seit langem zu den Anliegen, für die sich die Sussexes mit ihrer Stiftung engagieren.

(hub/spot)

Bild: Herzogin Meghan bei ihrer Rede in der Schweiz. / Quelle: Harold Cunningham/Getty Images

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