Bjarne Mädel (58) steht wieder als Ralf Prange vor der Kamera. Die Fortsetzung der erfolgreichen NDR-Komödie wird derzeit in Hamburg-Barmbek gedreht. Bis zum 14. Juli stehen an Mädels Seite erneut Katharina Marie Schubert (49) und Olli Dittrich (69) vor der Kamera. Hinter „Prange 2“ stecken dieselben Köpfe wie beim ersten Teil: Andreas Altenburg (56) hat wieder das Drehbuch geschrieben, Regie führt erneut Grimmepreisträger Lars Jessen (57), der den Film gemeinsam mit Maren Knieling auch produziert.
Probleme und ein Doppelleben im Keller
Ein halbes Jahr nach seinem Liebesgeständnis an Dörte Krampitz (Katharina Marie Schubert) hat sich für Prange vieles verändert. Der anfänglichen Euphorie folgt der Alltag und mit ihm ein wachsender Kontrollverlust in mehreren Lebensbereichen. Zusätzlichen Druck bringt ein neuer Vermieter, der das gesamte Haus übernommen hat und wegen Eigenbedarfs die Wohnung für seinen Sohn beansprucht.
Prange reagiert zunehmend gereizt und geht auf Konfrontation: mit dem Vermieter, mit der fortschreitenden Gentrifizierung in Barmbek-Süd und mit Nachbarn, die seiner Ansicht nach mit unfairen Mitteln vorgehen. Auch seine Beziehung gerät unter Spannung. Vor Dörte zieht er sich zurück und beginnt ein Doppelleben. Dort tüftelt er gemeinsam mit Nachbar Horst Rohde (Olli Dittrich) an Plänen – mit katastrophalen Folgen.
Film soll dieses Jahr erscheinen
Neben den Hauptdarstellern sind unter anderem Božidar Darko, Samy Ghariani, Angelika Richter, Gabriela Maria Schmeide, Michael Diercks, Maximilian Scheidt, Linn Reusse und Bernd Hölscher zu sehen.
Andreas Altenburg, der die Vorlage lieferte, ist im Norden kein Unbekannter: Er schrieb unter anderem die NDR-2-Comedys „Wir sind die Freeses“ und „Die Kur-Oase“, für die er mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet wurde. Der NDR-2-Podcast „Barmbek Pump – Prange vs. Rohde“ erhielt den Deutschen Podcastpreis. „Prange 2“ soll voraussichtlich Ende 2026 im Ersten und in der ARD-Mediathek zu sehen sein.
(des/spot)
Bild: Bjarne Mädel kehrt als „Prange“ zurück. / Quelle: NDR/Thomas Leidig



