Ausbau digitaler Austausch- und Gesprächsangebote beim DKHV e.V.

Olpe, 28.05.2026 (lifePR) – Gemeinschaft zu erleben, das Gefühl, mit seinen Sorgen und Herausforderungen nicht allein zu sein, sich auf Augenhöhe austauschen, Selbsthilfe und vieles mehr: All dies ist in der Kinder- und Jugendhospizarbeit essenziell. Durch den Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 wurde der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.), ebenso wie viele weitere Bildungseinrichtungen, vor die Herausforderung gestellt, Alternativen zu den geplanten Präsenz-Angeboten anzubieten. Der Ausbau digitaler Angebote wurde entsprechend maßgeblich beschleunigt und ist heute nicht mehr aus der Arbeit des DKHV e.V. wegzudenken. In diesem Jahr ist eine neue digitale Austauschreihe gestartet: „Durchblick bei sozialrechtlichen Themen“.

„Die neue Themenreihe ,Durchblick bei sozialrechtlichen Themen für junge Menschen und Familien‘ ist auch im Austausch mit jungen Menschen und Familien benannt worden“, erläutert Caroline Schirrmacher-Behler, Ansprechpartnerin für Eltern. „Die Reihe bietet Orientierung im Lebensalltag für junge Menschen und Familien in der Kinder- und Jugendhospizarbeit.“

Inhaltliche Impulsvorträge und Austausch

Neben inhaltlichen Impulsvorträgen durch Referent*innen lädt der DKHV e.V. ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen, eigene Erfahrungen einzubringen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und Fragen zu stellen. Die Themen reichen von aktuellen Praxistipps aus dem Sozialrecht, über „18 werden mit Behinderung“ bis hin zur Kommunikation mit Behörden.

Erleichterter Zugang und stärkere Vernetzung

„In den besonderen Zeiten der Pandemie war es ein Wunsch und gleichzeitig eine Herausforderung an der Seite der Familien zu bleiben“, erinnert sich Hubertus Sieler, Stabsstelle Familien im DKHV e.V. „Der digitale Austausch ist eine Chance Familien aus dem gesamten Bundesgebiet miteinander in Kontakt zu bringen. Die Vertrautheit und Tiefe berührt mich immer wieder aufs Neue.“

In Online-Umfragen erfasste der DKHV e.V. damals die Bedürfnisse junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung, Eltern und der Koordinationsfachkräfte, daraus wurden unterschiedliche digitale Angebote entwickelt. Diese erleichtern einerseits den Zugang zur Kinder- und Jugendhospizarbeit und stärken andererseits die Vernetzung – sowohl unter den jungen Menschen, den Familien und Geschwistern als auch den ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Fachkräften.

„Ich finde es gut, dass wir über so viele verschiedene Themen reden, die uns alle irgendwie betreffen. Mir gefällt auch der Blick nach vorne, dass wir auch darüber sprechen, was nach der Corona-Zeit vielleicht kommt, was Wünsche und Pläne sind“, schrieb 2021 eine junge Frau mit lebensverkürzender Erkrankung für die Vereinszeitschrift „Die Chance“. „Das ist einfach eine sehr coole und wertvolle Möglichkeit sich auszutauschen.“ Die digitalen Angebote zur Begleitung, Beratung und Vernetzung sind seither unentbehrlich geworden.

Monatliche digitale Formate

Jeden Monat sind die Angebote für junge Menschen (Ansprechpartner Kevin Leinbach), für Geschwister (Ansprechpartnerin Melanie van Dijk) und für Eltern (Ansprechpartnerin Caroline Schirrmacher-Behler) fest im Veranstaltungskalender verankert. Ergänzt werden diese durch unterschiedliche Seminare der Deutschen Kinderhospizakademie.

Weitere Informationen zu den digitalen Angeboten: Digitale Angebote: Deutscher Kinderhospizverein e.V.

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