Die French Open haben auch eine US-Tennislegende nach Paris gelockt. Andre Agassi (56) ist vor Ort und hat sich am 5. Juni 2026 das Halbfinal-Match von Alexander Zverev (29) gegen Jakub Mensik (20) live angesehen. Der Ex-Tennisstar machte das Ganze zum kleinen Familienausflug und brachte seinen Sohn Jaden Agassi (24) mit. Jadens Mutter, die deutsche Tennisikone Steffi Graf (56), wurde offenbar nicht gesichtet.
Jaden Agassi hat jedoch schon vor geraumer Zeit beschlossen, dass der Tennissport nichts für ihn ist. Stattdessen spielt er Baseball. Agassi wurde 2025 sogar in die deutsche Baseball-Nationalmannschaft berufen. Ebenfalls im vergangenen Jahr erklärte der Sohn der beiden Tennislegenden, dass es für seine Eltern kein Problem sei, dass er sich einem anderen Sport gewidmet hat. „Seit ich ein kleines Kind war, wollten sie nur, dass ich glücklich bin und das tue, was ich liebe. Und das ist Baseball“, erklärte er im Gespräch mit der „Sportschau“.
Der Tennissport war Jaden Agassi zu einsam
Es habe ihm zufolge eine Zeit gegeben, in der er auch „ein bisschen Tennis gespielt“ hat. Dabei machte er aber eine Erfahrung, bei der ihm offenbar klar wurde, dass er einen anderen Weg gehen sollte. „Für mich war es aber irgendwie schwer, den Ball innerhalb der Linien zu halten. Ich wollte ihn einfach immer so weit wie möglich schlagen“, erinnerte sich Agassi. Daneben sei Tennis „doch ein sehr einsamer Sport. Das ist nichts für mich. Beim Baseball haben wir bis zu 40 Leute dabei. Es geht um Brüderlichkeit und viel mehr als nur den Sport selbst.“
(wue/spot)
Bild: Andre Agassi (l.) mit seinem Sohn Jaden in Paris. / Quelle: Ian MacNicol/Getty Images





