Til Schweiger (62) spricht in einem Interview mit dem deutschen „Playboy“, dessen Dezember-Ausgabe am 5. November erscheint, über sein aktuelles Leben und bestätigt dabei auch, dass er eine neue Frau an seiner Seite hat.
Diese habe ihm zuletzt einen neuen Blick auf sein Zuhause auf Mallorca eröffnet. „Meine Freundin hat neulich zu mir gesagt: ‚Ist dir eigentlich bewusst, wie schön das hier alles ist, das du erschaffen hast? Dass du das in deinem Leben ohne Hilfe ganz allein aufgebaut hast? Du müsstest doch jeden Tag über dein Grundstück laufen und dich da drüber freuen.'“ Das könne er inzwischen auch manchmal.
Kein Alkohol seit dem 1. Februar
Auch beim Thema Alkohol wird Schweiger deutlich. Auf die Frage, ob der Alkohol noch eine große Baustelle in seinem Leben sei, antwortete der Schauspieler: „Nee, das ist keine Baustelle, ich habe seit dem 1. Februar keinen Alkohol mehr getrunken.“
Drehstart für „Der bewegte Mann“ geplant
Beruflich steht das nächste Projekt schon fest. Die Fortsetzung von „Der bewegte Mann“ soll im kommenden Jahr gedreht werden. „Da freue ich mich drauf, es ist ein ziemlich gutes Drehbuch“, sagt Schweiger.
Für einen eigenen deutschen Film fehle ihm dagegen noch die zündende Idee. „Ich hatte seit ‚Manta Manta 2‘ noch keine Idee, die so gut war, dass ich gesagt hätte, ich will da einen Film draus machen.“ Die Lust aufs Filmemachen sei aber ungebrochen: „Ich liebe das, und ich vermisse das Drehen.“ Bis dahin dreht er international. Zuletzt stand er in Kasachstan mit Jackie Chan für „Armour of God: Ultimatum“ vor der Kamera, der Kinostart ist für Februar 2027 geplant.
Nächtliche Anrufe von Harvey Weinstein
Im Interview erinnert sich Schweiger zudem an eine Begegnung mit Harvey Weinstein. Während der Dreharbeiten zu „Inglourious Basterds“ habe ihn der heute inhaftierte Ex-Produzent nachts angerufen und zum Feiern gedrängt. Als Schweiger lieber schlafen wollte, sei er wüst beschimpft worden. Am nächsten Morgen habe er 17 verpasste Anrufe gezählt.
Beruflich geschadet habe ihm die Abfuhr wohl nicht. „Der hat mich in dem Moment halt als Frauen-Magnet gebraucht“, vermutet Schweiger. „Danach hab ich nie wieder was von ihm gehört.“
(ae/spot)
Bild: Til Schweiger dreht im nächsten Jahr die Fortsetzung von „Der bewegte Mann“. / Quelle: imago/ZUMA Press Wire / Loredana Sangiuliano


