Treffen mit William und Kate: Sandra Hüller fühlte sich wie Fangirl

Treffen mit William und Kate: Sandra Hüller fühlte sich wie Fangirl

In den letzten Jahren hat Sandra Hüller (48) als einer von wenigen deutschen Schauspielstars die Traumfabrik erobert. Zuletzt war sie unter anderem in „Digger“ an der Seite von Megastar Tom Cruise (64) zu sehen. In einem neuen Interview spricht sie über den Film und die Premiere in London, bei der sie auch auf Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) traf.

Trotz Starbesetzung war „Digger“ an den Kassen ein Flop. Hüller rechnete schon vor der Veröffentlichung damit, dass der Film die Gemüter spalten würde. „Ich meine, wir hatten mit heftigen Reaktionen gerechnet. Es ist ein Film, der polarisiert“, sagt Hüller im Gespräch mit dem britischen „Guardian“. „Und ein politischer Film, was wir in Interviews allerdings nicht sagen durften. Aus welchem Grund auch immer.“ Sie sei aber davon überrascht worden, wie sehr „Digger“ teils abgelehnt wurde: „Die Leute haben ihn wirklich gehasst!“ Hüller selbst liebe den Film von Regisseur Alejandro Iñárritu (63). Sie prophezeit, dass „Digger“ in vielen Jahren „als Dokument unserer Zeit“ gesehen werden wird.

William und Kate sind „faszinierend“

Im Rahmen der Premiere wurden Thronfolger William und seine Ehefrau Kate im September in London lange dem Cast und weiteren Personen vorgestellt. Menschen saßen im Kino und mussten sich demnach stundenlang gedulden, bis der Film endlich begann. Ein Kameramann fing laut „Guardian“ Bilder von Hüller ein, als sie einen Gesichtsausdruck hatte, als ob „ein medizinischer Eingriff“ bevorstünde. Was habe sie sich da nur gedacht? „Na ja, ich habe an die Leute im Kino gedacht, die darauf gewartet haben, dass wir den Film starten, und die nicht einfach gehen konnten. Außerdem taten mir die Füße wirklich weh.“

Dabei kommt sie auch auf die außergewöhnliche Begegnung mit den Royals zu sprechen. Noch nie zuvor hatte sie ein Mitglied aus einer Königsfamilie getroffen. „Also hatte ich auch einen Fangirl-Moment“, erinnert sich Hüller. „Ich finde die Monarchie nicht interessant. Aber sie sind faszinierende, bemerkenswerte Persönlichkeiten.“ Worüber sie sich mit Kate und William unterhalten habe, wisse sie nicht mehr, sie sei zu diesem Zeitpunkt in einer Art Schockzustand gewesen. Sie würde sich eigenen Angaben nach gerne noch einmal mit Kate und William auf einen Tee treffen, um sich ausführlicher mit ihnen zu unterhalten.

Auch an anderer Stelle im Interview wirkt die für „Anatomie eines Falls“ mit dem Oscar nominierte Schauspielerin sehr bodenständig. „Es fällt mir schwer, mich selbst als etwas Besonderes zu sehen“, sagt Hüller. „Ich betrachte mich nach wie vor als Teil einer Gruppe. Das ist eigentlich das größte Lob, das ich mir selbst aussprechen kann.“

(wue/spot)

Bild: Sandra Hüller ist Prinzessin Kate und Prinz William bei der „Digger“-Premiere in London begegnet. / Quelle: imago images/ABACAPRESS/LounisPhotography

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