Trauerfeier für Ralf Richter: Familie und Freunde nehmen Abschied

Trauerfeier für Ralf Richter: Familie und Freunde nehmen Abschied

In Bochum hat am Samstag eine Trauerfeier für Schauspieler Ralf Richter (1957-2026) stattgefunden. Laut WDR hatte Richters Sohn Maxwell (44) etwa 200 Trauergäste dazu eingeladen, im Dampfgebläsehaus der Bochumer Jahrhunderthalle Abschied zu nehmen.

„Der letzte Bulle“-Star Henning Baum (54) war laut „Bild“-Zeitung einer der Trauergäste. Richter sei für ihn ein Vorbild gewesen, erklärte der Schauspieler. Regisseur Peter Thorwarth (55) und Richters „Das Boot“-Kollege Martin May (65) waren dem Bericht zufolge ebenfalls vor Ort.

Hunderte Fans versammelten sich

Auch Schauspieler Claude-Oliver Rudolph (69) oder Prominente wie Kalle Schwensen (73) sollen laut WDR an der Trauerfeier teilgenommen haben. Zudem sind Hunderte Fans dem Bericht zufolge gekommen, um sich von Ralf Richter zu verabschieden. Auf einem großen Bildschirm vor der Halle wurden Filmausschnitte gezeigt.

Auch wenn Familie und Freunde bei der Trauerfeier unter sich blieben, habe sich Maxwell Richter über die Aufmerksamkeit der Fans und der Öffentlichkeit gefreut, sagte er im WDR. Dass so viele Leute gekommen sind, tröste. Seinem Vater seien die Fans wichtig gewesen, schließlich hätten sie ihn zur Ruhrpottikone gemacht.

Ralf Richter wurde 69 Jahre alt

Ralf Richter ist Mitte September im Alter von 69 Jahren gestorben. Das hatte sein Sohn Maxwell Richter damals auf Instagram bekannt gegeben. „In der vergangenen Nacht ist unser Vater, Ralf Richter, verstorben“, hieß es in dem Post. Und weiter: „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben.“

Über die Umstände sprach der Sohn mit der „Bild“-Zeitung. Seinem Vater sei es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht gegangen, sagte er dem Blatt: „Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet.“ Richter habe deshalb bereits vor einigen Monaten in einer Klinik gelegen. „Danach hat er weiter abgebaut.“

Lange Karriere

Ralf Richter hatte zunächst in Wolfgang Petersens (1941-2022) Welterfolg „Das Boot“ aus dem Jahr 1981 auf sich aufmerksam gemacht. Hier spielte er Zentralemaat Frenssen. Auch in den kultigen Ruhrpott-Komödien „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ und „Was nicht passt, wird passend gemacht“ von Filmemacher Peter Thorwarth war er zu sehen.

Für Fernsehproduktionen wie „Ein Fall für zwei“, „Der Alte“, „Alarm für Cobra 11“ oder den „Tatort“ stand Richter im Lauf der Jahre ebenso vor der Kamera.

(hub/spot)

Bild: Ralf Richter ist Mitte September mit 69 Jahren verstorben. / Quelle: imago/Fotostand / Fotostand / Meyer

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