Das Augen-Make-up ist eine Kunst für sich. Online lassen Schminkprofis jedoch selbst komplizierte Looks kinderleicht aussehen. Wer ihnen als Anfänger nacheifert, ist schnell entnervt. Warum will es einfach nicht funktionieren? Den Frust spart man sich, wenn man klein anfängt. Für Halo Eyes braucht es nur eine Lidschattenpalette und zwei Pinsel. Der Look mit Lichthof-Effekt bringt die Augen zum Strahlen und gelingt auch ohne jahrelange Schminkerfahrung.
Mit drei Tönen zu wachen Augen
Am besten ist es, den Lidschatten vor dem restlichen Make-up aufzutragen. Krümeln die Produkte, können sie weggewischt werden, ohne dass Foundation und Co. zerstört werden.
Zuerst wird oft ein Primer oder etwas Concealer auf das Lid gegeben, um eine ebene Fläche zu schaffen. Dieser Schritt ist aber optional. Dann kommt die Palette zum Einsatz. Für den Anfang bieten sich verschiedene Braun- oder Rosatöne an. Für die Halo Eyes benötigt man zwei Nuancen sowie einen Glitzerton. Die hellere Farbe wird zunächst mit einem kleinen, buschigen Pinsel auf das gesamte Lid und bis in die Lidfalte gegeben.
Schimmer in der Mitte
Dann nimmt man mit einem Pinsel mit dichter stehenden Borsten den dunkleren Ton auf, klopft das Produkt etwas ab und verteilt es in kreisenden Bewegungen am äußeren Lid. Er wird so lange verblendet, bis die harte Kante verschwindet. Anschließend kommt die Farbe auch nach innen. Die Mitte wird freigelassen.
Ist auch hier ein Farbverlauf entstanden, kann man mit dem Finger etwas von dem Schimmerton aufnehmen. Dieser wird auf die Mitte aufgetupft. Der Fokus auf die Augenmitte lässt die Augen größer wirken und verleiht ihnen mehr Dimension. Das hilft auch bei Schlupflidern.
Zum Schluss können die Wimpern getuscht werden. Für zusätzlichen Glow wird ein schimmernder Weißton in den Augeninnenwinkel gegeben. Aber auch ohne strahlen die Augen.
(paf/spot)
Bild: Bei den Halo Eyes wird ein Glitzerton mittig auf dem Lid platziert. / Quelle: Oleksandr Hrytsiv / iStock via Getty Images





