Die Passauer Krimireihe im Ersten bekommt Nachschub. Wie der Sender ankündigt, läuft am Donnerstag, 10. September, ab 20:15 Uhr der Fall „Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau“, eine Woche später folgt am 17. September zur gleichen Zeit „Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau“.
Wer nicht bis dahin warten will, wird schon vorher fündig: Beide Filme stehen ab Montag, 7. September 2026, in der ARD Mediathek und bleiben dort ein Jahr lang abrufbar. Auch die neun bislang gezeigten Fälle stehen dort bereit.
Ermittelt wird erneut im Doppelpack: Die frühere Polizistin Frederike Bader (Marie Leuenberger, 46) und der österreichische Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski, 53) machen weiter gemeinsame Sache. Regie führte bei beiden Filmen Daniel Rübesam (44).
Spuk auf der „Queen Danubia“
Der erste Fall beginnt im Industriehafen. Dort liegt das Ausflugsschiff „Queen Danubia“ einer Passauer Reederei vor Anker, wo immer wieder nachts eingebrochen wird. Zankl soll dem Treiben ein Ende bereiten und übernimmt die Überwachung. Ein unglücklicher Sturz auf den Kopf bringt den Privatermittler dann allerdings in Erklärungsnot: Er will in der Donau eine Wasserleiche gesehen haben, die jedoch sofort wieder versinkt. Hat er sich das Ganze durch den Sturz nur eingebildet?
Bader jedenfalls ist zunächst skeptisch. Bis sie erfährt, dass Hans Lindegger (Martin Weinek), Wiener Kapitän eines benachbarten Transportschiffs, verschwunden ist. Sein Neffe Lenny (Simon Morzé) vermisst ihn seit jener Nacht, in der auf der „Queen Danubia“ erneut eingebrochen wurde. Das Drehbuch zu „Verlorene Seelen“ stammt von Michael Vershinin.
Ein Toter im Antiquariat
Der zweite Film rückt Baders Familie in den Mittelpunkt. Adam Nolan (Raphaël von Bargen), der verschollene Vater von Mia Bader (Nadja Sabersky), taucht nach vielen Jahren wieder auf, ausgerechnet mitten in Passau. Mia ist mit einer Heldengeschichte aufgewachsen: Ihr Vater, ein mutiger Journalist, habe sich vor mächtigen Feinden verstecken müssen, die ihm nach dem Leben trachteten. Erfunden hat diese Version ihre Mutter.
Denn Frederike Bader weiß, wozu ihr Ex fähig ist, und schlägt entsprechend Alarm. Ihre Sorge bestätigt sich schnell, denn Mias Vater wird bald unter Mordverdacht festgenommen. Das Opfer ist ein Buchhändler (Gerd Anthoff), der in der Altstadt ein Antiquariat betreibt. Das Skript zu „Wer einmal lügt“ schrieben Vershinin und Robert Hummel.
(stk/spot)
Bild: Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) und Frederike Bader (Marie Leuenberger) in „Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau“. / Quelle: Marco Nagel/BR Bayerischer Rundfunk



