FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) hat die Kritiker der Weltmeisterschaft 2026 scharf angegriffen. In einem Instagram-Post wirft er diesen vor, sie seien von Hass erfüllt, und rät ihnen, sie sollten „nachdenken, meditieren, beten oder sich ein Fußballspiel ansehen“.
In seiner ausführlichen Botschaft verteidigte Infantino die Organisation der WM durch die FIFA. Die Kritiker hätten seiner Meinung nach „all diese Freude und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl verpasst“, sie hätten „Hass und falsche Gerüchte verbreitet“, anstatt den Fußball zu feiern.
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WM war von Kontroversen begleitet
Rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, die zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfand, hatte es zuvor einige Kontroversen gegeben. Dazu gehörten Reisebeschränkungen, von denen unter anderem Fans mehrerer teilnehmender Nationen betroffen waren, oder das Hin und Her um die Aufhebung der Rotsperre gegen den US-Spieler Folarin Balogun (25) nach einer angeblichen Intervention von US-Präsident Donald Trump (80).
„An alle, die es verpasst haben, zu sehen, wie Kinder, Babys, Großeltern und Eltern bei dem schönen Spiel zusammenkamen: Es tut mir leid, dass die Partien nun vorbei sind, und es tut mir leid, dass ihr all diese Freude und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl verpasst habt“, schrieb Infantino. „Es tut mir leid, dass ihr so sehr von Hass und Kritik eingenommen wart, dass ihr all das verpasst habt.“
Er richtet sich in seinem Post zudem „an diejenigen, die hinter ihren Stiften und Blättern, hinter ihren Bildschirmen sitzen und Hass und falsche Gerüchte verbreiten“. Während diese „im Hintergrund“ sitzen, „stehen wir bei der FIFA an vorderster Front, organisieren, arbeiten hart und liefern die beste Show der Welt“.
„Nur Freude und Glück“
Infantino erklärte außerdem, bei der Weltmeisterschaft habe es „keine Gewalt, keine Zwischenfälle, 100 Prozent Sicherheit und Schutz, nur Freude und Glück“ gegeben, und fügte hinzu, dass sieben Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern die Spiele des Turniers besucht hätten.
Infantino schrieb weiter über die Kritik: „Sie haben die wenigen Personen erwähnt, denen ein Visum verweigert wurde, und dabei die Millionen übersehen, denen aus allen Teilen der Welt ein Visum erteilt wurde. Denn Fußball verbindet die Welt, und das wurde in diesem Sommer eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“
Infantino forderte die Kritiker zudem auf, sich auf das zu konzentrieren, was der Fußball leiste: Menschen zu vereinen. „An alle, die ihre Zeit und Energie darauf verwenden, uns zu hassen: Nehmt euch bitte einen Moment Zeit, um nachzudenken, zu meditieren, zu beten oder ein Fußballspiel anzuschauen – und beobachtet dabei ganz genau die Gesichter, die Augen und die Emotionen“, schrieb er. Und: „Möge der Fußball über jeglichen Hass hinauswachsen.“
Stand Montagmittag MESZ hat der Post, bei dem die Kommentarfunktion ausgestellt wurde, knapp 20.000 Likes bekommen.
(hub/spot)
Bild: Gianni Infantino hat ein emotionales Statement geteilt. / Quelle: imago/Anadolu Agency / Selcuk Acar



