Hal Williams ist tot. Der US-Schauspieler, der durch die Kultserie „Sanford and Son“ bekannt wurde, starb am Mittwoch (15. Juli) in seinem Haus im kalifornischen Rancho Mirage. Er wurde 91 Jahre alt. Das bestätigte seine Managerin Zna Portlock Houston verschiedenen US-Medien. Williams sei eines natürlichen Todes gestorben, erklärte sie gegenüber „TMZ“. Williams hatte demnach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Erst zwei Wochen vor seinem Tod sei Williams noch nach Ohio gereist. Dort feierte er ein Wiedersehen mit seinem früheren „Sanford and Son“-Kollegen Howard Platt, der in der Serie Officer „Hoppy“ Hopkins spielte. Nach der Rückkehr habe sich der Schauspieler erschöpft gefühlt, so sein Manager.
Vom Gefängniswärter zum TV-Star
Der Weg zur Schauspielerei verlief bei Williams alles andere als geradlinig. Vor seinem Durchbruch als Schauspieler arbeitete er als Gefängniswärter und Postangestellter. 1968 zog er von Ohio nach Los Angeles, um seinen Schauspieltraum zu verwirklichen. Der Plan ging auf: 1972 landete Williams seine erste große Rolle als Officer „Smitty“ Smith in „Sanford and Son“. In der Sitcom spielte er an der Seite von Komiker-Legende Redd Foxx (1922-1991) und Demond Wilson (1946-2026).
Auch durch die Rolle des Harley Foster in der Serie „Die Waltons“ wurde er dem US-amerikanischen TV-Publikum bekannt. Mit der Sitcom „227“ folgte eine weitere wichtige Station seiner Karriere. Darin verkörperte er den Familienvater Lester Jenkins. Gemeinsam mit Marla Gibbs (95) stand er als Ehepaar vor der Kamera.
Er wirkte jedoch nicht nur in TV-Serien mit, sondern war auch auf der Kinoleinwand zu sehen. Für die Komödie „Schütze Benjamin“ drehte er mit Goldie Hawn (80). Dazu kamen Rollen in Filmen wie Clint Eastwoods (96) „Rookie – Der Anfänger“ und dem Drama „Flight“ mit Denzel Washington (71).
Dem Branchenportal „Deadline“ zufolge hinterlässt Williams zwei Kinder und drei Enkelkinder. Sein Sohn Mark starb bereits zu seinen Lebzeiten.
(paf/spot)
Bild: Hal Williams wurde durch Sitcoms wie „Sanford and Son“ bekannt. / Quelle: imago/Newscom / Jacqui Wong/AdMedia




