Die Hängepartie um den deutschen Nationaltrainer neigt sich dem Ende zu: Jürgen Klopp (59) und der Deutsche Fußball-Bund haben sich wohl grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit verständigt. Wie Sky nach den Gesprächen in New York meldet, soll der Coach einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030 unterschreiben. Offen sind demnach nur noch letzte Details.
Den Durchbruch brachte demnach ein Treffen am John F. Kennedy Airport in New York, wo sich Klopp und sein Berater mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf sowie Vizepräsident und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke trafen. Mehr als vier Stunden soll die Runde in einem Hotel am Flughafen zusammengesessen haben.
Der Ausstieg bei Red Bull fehlt noch
Jürgen Klopp hat noch bis 2029 einen Vertrag mit dem Red-Bull-Konzern. Seit Anfang 2025 arbeitet der frühere Erfolgstrainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool dort als „Global Head of Soccer“. Diesen muss er gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff auflösen, ehe er beim DFB unterschreiben kann. Spätestens zu Beginn der kommenden Woche wollen beide Seiten in New York aber angeblich den Schlussstrich unter Klopps Engagement ziehen. Nach Sky-Angaben will der Verband die Einigung zeitnah verkünden. Noch bis zum WM-Finale am 19. Juli ist Klopp als Experte für MagentaTV in den USA im Einsatz.
An der Seite des künftigen Bundestrainers wird Rudi Völler sein Amt als Sportdirektor fortsetzen. Das sagte der 66-Jährige nach Gesprächen mit Klopp und der Verbandsspitze in einer Medienrunde am Dienstag. Nötig wurde die Neubesetzung, nachdem Julian Nagelsmann (38) nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay (3:4 im Elfmeterschießen) seinen Rücktritt erklärt hatte.
Das erste Länderspiel unter neuer Führung steht am 24. September an, wenn die deutsche Elf in der Nations League auf die Niederlande trifft.
(eyn/spot)
Bild: Jürgen Klopp steht bald bei der Deutschen Nationalmannschaft an der Seitenlinie. / Quelle: IMAGO/STEINSIEK.CH


